377 neuen Infektionen am Dienstag und die Gesamtzahl 22.452 nennen sowohl das Robert-Koch-Institut (RKI) als auch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Der am Mittwoch in diesen Portalen ausgewiesene 242. Todesfall wurde vom Landratsamt bereits nach der vorausgegangenen telefonischen Übermittlung vermeldet. LGL und RKI warten die schriftliche Bestätigung ab, heißt es erläuternd aus dem Landratsamt.
Inzidenz leicht gesunken
Die Sieben-Tage-Inzidenz, die am Dienstag bei 1.718,8 lag, ist leicht auf 1.677,7 gesunken. Am Mittwoch haben das Landratsamt bislang – Stand 17. 51 Uhr – 355 neue Erstmeldungen erreicht. Diese werden einzeln in das Fachprogramm OctoWare eingepflegt. "Mit diesem Arbeitsschritt verbunden ist die Erstellung des Anschreibens an jede betroffene Person mit weiteren Hinweisen", erläutert Landratsamtssprecher Hans Prechtl. Die nachgewiesenen Omikron-Fälle sind auf 1.161 angewachsen. "Dieser Zahl kommt aber keine gesteigerte Bedeutung mehr zu, da nicht mehr jeder Fall auf die Mutante untersucht wird, nachdem ohnehin klar ist, dass uns Omikron flächendeckend erreicht hat. Das gilt für den Landkreis ebenso wie für Bayern und Deutschland", so Prechtl weiter.
Häufung in Seniorenheimen
Eine Häufung von Fällen gibt es in drei Seniorenheimen in Schwarzenfeld, Maxhütte-Haidhof und Wackersdorf sowie in einer Behinderteneinrichtung in Schönsee. Mit dem Wort „Ausbruch“ geht Prechtl "noch vorsichtig" um: "Richtig ist, dass es an vielen Stellen im Landkreis weiter brennt und uns die Omikron-Welle nach wie vor voll trifft".
Nur noch 176 Erstimpfungen
Die Impfungen haben sich in den sieben Tagen vom 2. bis 8. Februar wie folgt entwickelt: Im Impfzentrum wurden 60 Erst-, 220 Zweit- und 570 Boosterimpfungen (insgesamt 850) vorgenommen. Die Hausärzte im Landkreis Schwandorf verabreichten 116 Erst-, 384 Zweit- und 1.358 Boosterimpfungen (insgesamt 1.858).
Mehr positive Schnelltests
Das Bayerische Rote Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe haben in der Kalenderwoche vom 31. Januar bis 6. Februar insgesamt 2.921 Schnelltestungen und damit nahezu 400 mehr als in der Vorwoche durchgeführt, wo es 2.534 Testungen waren. Deutlich gestiegen ist die Positivquote, also die Zahl der positiven Schnelltests an der Gesamtzahl der Testungen. Aktuell 227 positive Tests (aus 2.921) ergeben eine Quote von 7,77 Prozent, in der Vorwoche ergaben 108 positive Tests (aus 2.534) eine Quote von 4,26 Prozent. Es ist zu erwarten, dass sich mit stark ansteigender Inzidenz auch die Positivquote der nicht in die Inzidenzberechnung eingehenden Schnelltestungen erhöhen wird, heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes. Mit der rasant ansteigenden Zahl an Quarantäne- und Erkrankungsfällen verschieben sich auch die Testgründe. Stark zunehmend sind insbesondere Testungen zur vorzeitigen Beendigung der Quarantäne.















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