Die SPD-Fraktion habe darauf gedrängt, "dass die Stadt baut, Besitzer der Einrichtung bleibt und die Trägerschaft einem Wohlfahrtsverband überträgt". In Fronberg sei dies der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, erklärte Stadtrat Alfred Braun. Mit dieser Lösung behalte die Stadt das Heft des Handelns in der Hand. Er lehnt es ab, dass kirchliche und weltliche Träger hohe staatliche Zuschüsse erhielten, die Immobilie in ihr Eigentum übergehe und der Stadt damit die Hände gebunden seien.
Sozialer Wohnungsbau
Bei den Projekten in Fronberg und an der Industriestraße im Stadtsüden (Träger wird dort der BRK-Kreisverband) sei die Stadt Bauherr und bestimme den Träger. Mit der Sanierung der Grundschule habe die Stadt den Ortsteil Fronberg aufgewertet, so Alfred Braun. Ebenso mit dem Neubaugebiet "Hasenbuckel", das mittlerweile voll bebaut sei. In ein paar Jahren stehe eine Erweiterung an. Im städtischen Straßensanierungsprogramm 2019 stehen der Heideweg und die Pfannholzerstraße, so Alfred Braun.
Der Fronberger Ortsvorsitzende wiederholte die Forderung der SPD-Stadratsfraktion nach Gründung einer Wohnbaugesellschaft zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus. Bei der Sanierung der Kreuzbergschule dränge die Fraktion auf "eine schnelle Lösung". Es sei zu überlegen, "ob wir nicht die Grundschule ausgliedern sollen", so Braun. Bei der Beantragung der Betriebserlaubnis für die Wasserräder an der Naabuferstraße sollte die Stadt mehr Druck machen. Das Konventgebäude im "Pfleghof-Quartier" hat die SPD als Standort für die Musikakademie vorgesehen. Das Schmidt-Bräu-Gelände zu kaufen, war für Alfred Braun die richtig Lösung, denn: "Jetzt kann die Stadt dort planen". Bei der Friedrich-Ebert-Straße sieht der Fronberger Stadtrat die SPD-Fraktion als treibende Kraft und ist der Meinung: "Ohne uns wäre mit der Sanierung noch nicht einmal begonnen worden, jetzt sind wir fast fertig".
Für den Kreisvorsitzenden Peter Wein täuscht "das bittere Ergebnis bei den Landtagswahlen über die Leistung der SPD vor Ort hinweg". Von der aktuellen Koalition in Bayern hält er nicht viel. Vor allem nicht von den Freien Wählern, "die plötzlich die Stromtrassen ablehnen und den Wegfall der Straßenausbaubeiträge durchgedrückt haben, ohne ein Konzept zur Gegenfinanzierung anzubieten". Peter Wein hält den Bau der Stromtrassen für notwendig, denn: "Wie soll der Strom sonst von Norden nach Süden kommen."
"Im Landkreis Schwandorf ist nicht alles Gold, was glänzt", stellt der SPD-Kreisvorsitzende fest. Rekordeinnahmen stünden Rekordausgaben für die Jugendhilfe und das Personal gegenüber. Weitere Kritikpunkte: Die Bearbeitung der Bauanträge dauere zu lange und der "Öffentliche Personennahverkehr" sei ausbaufähig. Zur Bundespolitik sagte Peter Wein nur soviel: "Es ist immer besser, wenn die SPD mitregiert, als wenn sie das nicht tut." Er tritt für ein Europa ein, das den Menschen Frieden und Freiheit sichere. Die SPD sei eine "Friedenspartei", die zu Europa stehe, aber eine Stärkung des Parlaments und mehr Bürgernähe wünsche.
Zwei Stellvertreter
Alfred Braun bleibt Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Fronberg mit 55 Mitgliedern. Auch seine beiden Stellvertreter Ulrike Roidl und Paul Bäßler sowie Schatzmeisterin Ilona Kneißl und Schriftführerin Barbara Roidl wurden im Amt bestätigt. Ebenso die Kassenrevisoren Helga Schanderl und Gerhard Hottner. Als Beisitzer gehören dem Vorstand des SPD-Ortsvereins Fronberg an: Xaver Fleischmann, Lisa Falkinger, Hans Herbeck, Andrea Lamest, Julian Ittner, Werner Fleischmann, Thomas Winkler, Reinhard Kürzl, Karl Schanderl, Max Dobrogoski und Jürgen Groth.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.