18.05.2018 - 09:16 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Aufstieg unter Dach und Fach

Schachklub Schwandorf wieder in der Landesliga Nordbayern

Die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf steigt in die Landesliga auf: Werner Mühling, Stephan Stöckl, Jürgen Lautner, Pavel Votruba (hinten), Martin Rieger, Dr. Norbert Barth, Günter Jehl, Petr Zvara und Johannes Paar (vorne; es fehlt Oliver Schmidt).
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Für die Teams des Schachklubs Schwandorf ging eine der erfolgreichsten Spielzeiten in der Geschichte zu Ende: Die erste Mannschaft machte mit einem 7:1-Kantersieg über Nürnberg 1911 die Meisterschaft in der bayerischen Regionalliga Nord-Ost perfekt und steigt damit in die Landesliga Nordbayern auf. Das SK-Team kehrt damit nach sieben Jahren wieder in die vierthöchste Liga zurück.

Die erste Mannschaft des SK Schwandorf empfing Im letzten Spiel in der Regionalliga Nord-Ost den SK Nürnberg 1911, der bereits als Absteiger feststand. Die Schwandorfer führten in der Tabelle mit 15:1 Punkten vor dem SC Erlangen II (13:3) und wollten alle Zweifel an der Meisterschaft mit einem Sieg beseitigen, obwohl aufgrund der hohen Brettpunkte bereits eine knappe Niederlage gereicht hätte.

Der Wettkampf verlief von Anfang an optimal: Nach einem schnellen Unentschieden von Jürgen Lautner (Brett 5) sorgte Stephan Stöckl für die beruhigende Führung. Und es ging Schlag auf Schlag weiter: Dr. Norbert Barth (Brett 2), Martin Rieger (Brett 7), Johannes Paar (Brett 6), Petr Zvara (Brett 1) und Werner Mühling (Brett 3) gewannen ihre Spiele, Pavel Votruba steuerte ein Remis zum 7:1 bei. Für die Schwandorfer kamen zum Einsatz: Petr Zvara mit 8,5 Punkten (aus 9 Partien), der zugleich auch bester Spieler der Liga war, Johannes Paar, Martin Rieger (beide 7 aus 9), Dr. Norbert Barth (6,5 aus 9), Werner Mühling (6 aus 8), Pavel Votruba (5,5 aus 8), Jürgen Lautner (4 aus 7), Stephan Stöckl (3 aus 9), Günter Jehl (2,5 aus 3) und der Nachwuchsspieler Oliver Schmidt (1,5 aus 2).

Auch die zweite Mannschaft beendete eine bärenstarke Spielzeit in der Bezirksliga Nord mit einem 5,5:2,5-Erfolg über den SC Sulzbach-Rosenberg. Der Liga-Neuling, der konsequent auf seinen Nachwuchs setzte, wurde dafür mit dem zweiten Platz belohnt, wobei man nur einen Wettkampf gegen den späteren Meister verlor. Mit 15:3 Zählern belegte das Team den zweiten Platz hinter dem Meister SC Furth im Wald (17:1). Die erfolgreichsten Schwandorfer waren Eric Steger mit 6,5 Punkten aus neun Parten, der damit auch der beste Einzelspieler der Bezirksliga war, Daniel Scharf (6 aus 9), Oliver Schmidt (4,5 aus 7) und Bernd Eichinger (4,5 aus 6).

In der Kreisliga I Nord hatte die dritte Mannschaft ein ganz wichtiges Spiel gegen den SV Neustadt/Altenstadt zu bestreiten. Um den Klassenerhalt zu schaffen, musste man unbedingt beim favorisierten Tabellendritten gewinnen. Da die Gegner Aufstellungsproblem hatten, konnten sie nur mit vier Spieler antreten, so dass Schwandorf durch kampflose Siege von Markus Bruckmeier und Josef Schmid mit 2:0 führten. Walter Adlhoch mit einem Sieg und Nachwuchsspieler Timo Mandl mit einem Remis sicherten den 3,5:2,5-Erfolg, so dass die Niederlagen von Sebastian Knobel und Karlheinz Obermeier nicht mehr ins Gewicht fielen. Damit retteten sich die Schwandorfer mit 7:9 Punkten auf den siebten Platz vor dem punktgleichen SF Roding II und dem SC Bad Kötzting III, die beide absteigen müssen.

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