Schwandorf
28.08.2026 - 10:55 Uhr

Autofahrer ignoriert Schranke bei Schwandorf: Zug muss scharf bremsen

Ein Regionalexpress muss wegen eines Kleintransporters am Bahnübergang Irrenlohe eine Notbremsung einleiten. Der Fahrer ignorierte die geschlossenen Schranken.

Ein Regionalexpress musste wegen eines Kleintransporters an einem Bahnübergang in Schwandorf eine Notbremsung einleiten. Symbolbild: Peter Kneffel/dpa
Ein Regionalexpress musste wegen eines Kleintransporters an einem Bahnübergang in Schwandorf eine Notbremsung einleiten.

Mit einer Notbremsung hat ein Regionalexpress im Landkreis Schwandorf einen Zusammenstoß mit einem Kleintransporter verhindert. Ein zunächst unbekannter Fahrer fuhr laut Bundespolizei am Donnerstag gegen 14 Uhr trotz geschlossener Halbschranken über den Bahnübergang Irrenlohe bei Schwandorf. Der Triebfahrzeugführer des Zuges von Regensburg nach Weiden leitete daraufhin eine Notbremsung ein.

Der Zug kam laut einem Bericht der Bundespolizei Waldmünchen nach einem Bremsweg von rund 600 Metern etwa 400 Meter vor dem Bahnübergang zum Stehen. Verletzte unter den rund 80 Fahrgästen gab es nicht, Schäden wurden ebenfalls keine gemeldet. Der Fahrer des Wagens fuhr davon. Der Pkw, bei dem es sich um einen silbernen VW Caddy gehandelt haben soll, fuhr anschließend auf der Straße Deiselkühn in Richtung Ortsausgang davon. Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt wegen Gefährdung des Bahnverkehrs und sucht Zeugen, die Hinweise zur Identität des Fahrers geben können. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 09972/9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen[at]polizei.bund[dot]de entgegen.

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