17.05.2021 - 19:22 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Corona: Hoher Bedarf an Zweitimpfungen

In den kommenden Wochen wird im Landkreis Schwandorf das besondere Augenmerk auf den Zweitimpfungen gegen Corona liegen. Das hat mehrere Gründe.

Einen besonderen Bedarf an mRNA-Impfstoffen wird es in den kommenden Wochen geben.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Der hohe Bedarf an Zweitimpfungen gegen Corona wird laut Bayerischem Gesundheitsministerium auch in den kommenden Wochen anhalten. Wie das Landratsamt dazu mitteilt, beruhe die hohe Zahl an Zweitimpfungen vor allem auf dem Umstand, dass ab Anfang April ein verstärktes Augenmerk auf möglichst viele Erstimpfangebote gelegt worden sei.

Ein weiterer Grund sei die von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlene Vergrößerung des Abstands zwischen Erst- und Zweitimpfung von vormals drei auf jetzt sechs Wochen.

Wie Landratsamts-Sprecher Hans Prechtl schreibt, habe die Stiko zudem ihre Empfehlungen zur Zweitimpfung nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca für Personen unter 60 Jahre geändert: Diese sollen nun mit einem mRNA-Impfstoff wie Biontech/Pfizer oder Moderna zweitgeimpft werden, was laut Prechtl einen besonders hohen Bedarf an derartigen Impfstoffen in den nächsten Wochen nach sich ziehen wird.

Über 60-Jährige bekommen nach der Erstimpfung mit AstraZeneca auch bei der zweiten diesen Impfstoff. Sollte der jeweilige Impfling auf einen anderen bestehen, könne er sich an eine Arztpraxis wenden.

Wie bereits berichtet, wird bei einer zweimaligen Impfung mit Biontech in absehbarer Zeit eine Drittimpfung erforderlich werden. Derzeit sind Drittimpfungen laut Prechtl aber noch nicht zulässig, da zuerst weitere Erfolge bei den Erst- und Zweitimpfungen erzielt werden müssen. Mit der hohen Zahl an Erstimpfungen in den vergangenen Wochen sei ein erheblicher Impffortschritt erreicht worden. "Die Impfzentren und die Hausärzte haben für diesen Erfolg einen zentralen Beitrag geleistet", betont Prechtl abschließend.

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