Seit wenigen Tagen ist Kerstin Schreyer bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr. Zuvor war die 48-jährige Diplom-Sozialpädagogin Familienministerin und damit zuständig für die Förderung der Kinderbetreuung. In dieser Eigenschaft hatte sie die Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen, Hermine Rodde, am Donnerstag zu einem Besuch der "Spielstube" in der Klosterstraße eingeladen.
Die SkF bietet Kinderbetreuung, Tagesmüttervermittlung, Ferienbetreuung und Familienbegleitung an und übernimmt Vormundschaften für Minderjährige. Die Einrichtung beschäftigt zehn Mitarbeiter. Kerstin Schreyer verteidigte die "Familienpolitik der bayerischen Staatsregierung", die unterschiedliche Formen des Zusammenlebens fördere und die Wahl der Modelle den Eltern überlasse.
Die Ministerin hob den Wert der Familie als Keimzelle der Gesellschaft hervor und sieht die Aufgabe des Staates darin, die Rahmenbedingungen zu setzen. Von den Kindertagesstätten erwartet sie mehr Flexibilität bei den Öffnungszeiten. Die Mutter einer Tochter wünscht sich eine stärkere Betonung der Leseförderung der Kinder nach dem Motto: "Statt wischen mehr blättern".
MdL Alexander Flierl kündigte die Ansiedlung einer Außenstelle des Landesjugendamtes in Schwandorf an. "Damit bleibt Bauministerin Schreyer auch in Zukunft mit Schwandorf verbunden", so der CSU-Kreisvorsitzende. Landrat Thomas Ebeling sieht den Landkreis bei der Kinderbetreuung gut aufgestellt. Dritte Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf erkennt im SkF einen wichtigen Partner im sozialen Netzwerk. Der Sozialdienst beschäftige 36 Tagesmütter und mache den Familien damit außerhalb von Krippe und Kindergarten ein Betreuungsangebot.













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