Der BBV-Kreisverband Schwandorf hat sich mit dem Landtagsabgeordneten Martin Scharf getroffen, um über die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die heimische Landwirtschaft zu sprechen. Das heißt es in einer Pressemitteilung des BBV-Kreisverbandes. Im Fokus standen der seit Juli geltende Wassercent, die Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Förderungen sowie Herausforderungen im Düngerecht und bei der Energiewende, wie der BBV mitteilt.
Ein zentrales Thema war der Wassercent, der seit dem 1. Juli in Bayern erhoben wird. Für Betriebe mit eigenen Brunnen gilt im ersten Erhebungszeitraum ein Freibetrag von 2.500 Kubikmetern, ab 2027 sind es 5.000 Kubikmeter pro Jahr. Der BBV kritisiert, dass die Abgabe keine ökologische Lenkungswirkung habe und zusätzliche Kosten verursache. „Wir wollen Wasser nachhaltig und verantwortungsvoll nutzen. Dafür brauchen wir aber keine zusätzliche Abgabe, sondern vernünftige Anreize und Investitionen in einen zukunftsfähigen Umgang mit der Ressource Wasser“, so Kreisobmann Josef Irlbacher laut der Pressemitteilung.
Aus Sicht des BBV müssen die Einnahmen aus dem Wassercent, sollte an der Abgabe festgehalten werden, zumindest vollständig transparent und zweckgebunden eingesetzt werden – etwa für Wasserrückhalt, Grundwasserneubildung, nachhaltige Bewässerung und eine zukunftsfähige Wasserbewirtschaftung
Auch die Zukunft der Agrarförderung wurde thematisiert. Der BBV betont, dass Umwelt- und Naturschutzleistungen verlässlich honoriert werden müssen. Zudem sieht der Verband die Landwirtschaft als wichtigen Partner der Energiewende. Biogas, Photovoltaik und Windkraft bieten Chancen für zusätzliche Wertschöpfung. MdL Martin Scharf nahm die Anliegen der Landwirte auf und sprach sich für mehr Eigenverantwortung aus.













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