01.10.2020 - 12:56 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Drehs zu Kinofilm mit Til Schweiger in und um Schwandorf

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Til Schweiger und Heike Makatsch in zwei Nabburger Schulen. Ein Filmteam am Murner See und in der Schwandorfer Innenstadt. Der Dreh zu "Gott, du kannst ein Arsch sein" vor einem Jahr bewegt eine ganze Region. Nun läuft das Drama im Kino.

Zwei deutsche Schauspieler mit Hollywood-Erfahrung: Til Schweiger und Heike Makatsch waren für Aufnahmen zum Film „Gott, du kannst ein Arsch sein“ in der Region. Nun läuft der Streifen im Kino.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Til Schweiger ist eine Institution. Er ist nicht nur als Darsteller, sondern seit Jahren auch als Regisseur und Produzent tätig. Das macht ihn laut Wikipedia zum "kommerziell erfolgreichsten deutschen Filmschaffenden". Kein Wunder, dass viele Menschen aus der Region vor gut über einem Jahr ungläubig reagierten, als es hieß, dass der Schauspieler in und um Schwandorf für einen Film vor der Kamera stehen soll. Auch Heike Makatsch sollte dabei sein, war Berichten zu entnehmen.

Tatsächlich bestätigten sich die Gerüchte. Ein riesiges Filmteam rückte an und drehte mehrere Szenen für die Buchverfilmung "Gott, du kannst ein Arsch sein". Am Murner See wurde eine fiktive Party gefilmt, in der Schwandorfer Innenstadt mehrere Sequenzen mit Hauptdarstellerin Sinje Irslinger und in zwei Nabburger Schulen (Realschule und am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium) schließlich eine Schulabschlussfeier, bei der auch Schweiger und Makatsch mitwirkten.

Der Darsteller, der durch Filme wie "Manta, Manta" und "Der bewegte Mann" große Bekanntheit erlangte, zeigte sich offen. Während seiner Zeit in der Region entstanden etliche Selfies, die Fans und Komparsen knipsten. Sogar in einem Fitness-Studio in Neunburg vorm Wald hielt sich Schweiger fit. "Gott, du kannst ein Arsch sein" ist seit Donnerstag, 1. Oktober, im Kino zu sehen. Die Kritiken, die bisher zu lesen sind, fallen gut aus.

Der Trailer zu "Gott, du kannst ein Arsch sein"

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Schwandorf

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt etwa: "André Erkau (der Regisseur, Anm. d. Red.) verzichtet darauf, bei den Zuschauern mit aller Macht auf die Tränendrüse zu drücken. Dem Regisseur geht es um den Mut und den starken Willen, mit dem Steffi dem Krebs noch einmal ein paar unbeschwerte Tage abtrotzt, solange sie von der Krankheit noch nichts spürt. Sinje Irslinger spielt diese 16-Jährige unglaublich gut." Die junge Hauptdarstellerin mimt eine Jugendliche, die trotz der Diagnose Krebs beschließt, das Leben zu feiern - "eine turbulente, aber auch sehr emotionale Reise". In der dpa-Kritik heißt es außerdem: "Sehenswert sind auch Heike Makatsch und Til Schweiger. Einfühlsam und emotionsgeladen spielen sie den schwierigen Part der Eltern." Vor allem gegen Ende entwickle der Film eine große emotionale Wucht. Nicht kitschig, sondern einfach sehr berührend und mit Steffis tröstlichem Rat: "Es geht nicht darum, wie lang euer Leben ist, sondern wie schön es ist", sagt sie im Film. "Liebe dein Leben, nicht erst morgen oder in einem Monat, sondern sofort."

Til Schweiger und Heike Makatsch drehen für mehrere Stunden in zwei Nabburger Schulen

Nabburg
Das Filmteam von „Gott, du kannst ein Arsch sein“ drehte einige Szenen in der Innenstadt Schwandorfs. Hier war es vor dem Lichtwerk-Kino im Einsatz.
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