Die Freien Wähler (FW) wollen auch in den letzten Tagen des Wahlkampfs sachlich bleiben. Das erklärte Oberbürgermeister-Kandidat Ferdi Eraslan bei der Abschlussveranstaltung im Konrad-Max-Kunz-Saal. Wie es in einer Pressemitteilung der FW heißt, würden die Freien Wähler im Gegensatz zu anderen Parteien nicht erst kurz vor der Wahl aus dem Winterschlaf aufwachen, um dann mit persönlichen Angriffen Aufmerksamkeit zu generieren. "Sie können aufhören zu stechen, Herr Schindler, die Spargelzeit ist vorbei", sagte Eraslan laut Mitteilung.
Wie weiter zu lesen ist, sei es ganz ohne Seitenhieb auf Mitbewerber aber dann doch nicht gegangen: Stadtratskandidat Markus Zeug beleuchtete den Unterschied zwischen Vorsätzen und Zielen. Ein Ziel zu haben, bedeute, Anstrengung aufzuwenden, um etwas innerhalb einer konkreten Zeitspanne zu erreichen. Er regte an, auf die vergangenen sechs Jahre unter OB Feller in Schwandorf zurückzublicken: "Ihr dürft selbst entscheiden, ob das Ziele waren - oder nur Vorsätze." OB-Kandidat Eraslan nutzte den Abend, um Leitlinien der Partei zu bekräftigen: transparente Politik, die auch kleine Themen angreife und vor allem nichts verspreche, was sie nicht halten könne. In diesem Zusammenhang nannte er die Installation von Aufzügen am Bahnhof, die er durch die Stadt alleine als finanzierbar erachtet.
Landratskandidat Dieter Jäger stimmte laut Mitteilung zu: "Dann müssen wir halt als Stadt diese Möglichkeit bauen". Auch er ging kurz auf die mangelnde Sachlichkeit anderer Parteien ein. "Was die letzten Wochen mit uns gemacht wurde zeugt vom Aufmerksamkeitsdefizit der anderen Parteien." Die FW würden jedoch nicht mitschreien, sondern mit den Menschen sprechen, die sich zu den Rändern hingezogen fühlen - ob links oder rechts - und diese dann zurück in die Mitte holen.












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