30.04.2021 - 19:04 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Wieder höhere Corona-Inzidenz im Landkreis Schwandorf

Der Corona-Inzidenzwert entfernt sich im Landkreis Schwandorf wieder weiter von der bedeutsamen Marke 100. Unterdessen ist ein weiterer Todesfall zu verzeichnen.

von Wilhelm Amann Kontakt Profil

Mit 42 Fällen vom Donnerstag erhöhte sich die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Landkreisgebiet auf 7796. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die am Donnerstag bei 100,8 lag, stieg am Freitag 105,5. Mit dem Tod einer 94-jährigen Heimbewohnerin sind es nun 151 Personen, die im Landkreis an oder mit Corona verstorben sind.

In einer Firma, in der die Testungen noch nicht abgeschlossen sind, sind 35 von 220 Mitarbeitern positiv. Die deutliche Mehrzahl der Fälle betrifft eine Schichtgruppe.

Im Impfzentrum sieht die logistische Planung nach Angaben des Landratsamtes so aus, dass nichts verworfen wird. Sollte jedoch kurzfristig jemand absagen, wird entweder über das bayerische Registrierungsportal ein weiterer Termin freigegeben oder es wird kurzfristig an verfügbare Rettungskräfte (wie THW, Rettungsschwimmer, Feuerwehr) verimpft.

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Dem Landratsamt wurde nach eigenen Angaben zugetragen, dass manche Geschäfte den Impfnachweis nicht anerkennen würden, weil es sich um eine Impfkarte und nicht um einen Eintrag im gelben Impfbuch handelt. Dazu stellte die Behörde fest: "Wir haben diesen Weg gewählt, weil die Impfkarte personalisiert, also genau einer bestimmten Person zugeordnet und deshalb weitestgehend fälschungssicher ist. Dem gegenüber sind die persönlichen Daten wie Name und Geburtsdatum im Impfpass lediglich auf der Vorderseite abgedruckt. Davon, dass die Impfkarte weniger rechtssicher sei, kann also nicht die Rede sein. Wenngleich also eine Ablehnung der Impfkarte durch ein Geschäft nicht sachgerecht ist, ist es freilich möglich, die Impfung auch direkt in den Impfpass eintragen zu lassen. Dies kann jeder niedergelassene Arzt tun, auch der, der die Impfung nicht selbst vorgenommen hat."

Die Fernsehsendung Report aus Mainz habe sich am Freitag während einer bundesweiten Umfrage erkundigt, ob es im Landkreis Schwandorf schon Diebstähle von Impfstoff oder Versuche dazu gegeben hat. Die Antwort des Amtes: "Das ist nicht der Fall."

Bei einer standesamtlichen Eheschließung handelt es sich um die Vornahme einer Amtshandlung im staatlichen Aufgabenbereich und nicht um eine Veranstaltung. Teilnehmen dürfen alle Personen, die für eine rechtswirksame Eheschließung zwingend erforderlich sind. Dies sind der Standesbeamte, die beiden Eheschließenden und - sofern erforderlich - ein Dolmetscher. Daneben sind auf Wunsch der Eheschließenden auch ein oder zwei Trauzeugen zulässig. Bei der Festlegung des weiteren Teilnehmerkreises sind die gegenwärtige Pandemielage und die daraus resultierenden inzidenzabhängigen Vorgaben zu beachten. Liegt die Inzidenz über 100, ist derzeit nur der Kontakt mit einer weiteren Person außerhalb des eigenen Haushalts erlaubt. Dies gilt auch vor dem Standesamt. Etwaige Lockerungen aufgrund der erweiterten Teststrategie oder der Teilnahme geimpfter Personen bleiben abzuwarten.

Nachfragen gehen beim Landratsamt bezüglich der Luca-App ein. Dazu lautet die Auskunft aus Schwandorf: "Sobald alle bayerischen Gesundheitsämter angeschlossen und die notwendigen Schnittstellen geschaffen sind, wird das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege medienwirksam auf die Luca App hinweisen. Dieser zentralen Presseinformation möchten wir nicht vorgreifen. Im Moment haben wir Luca noch nicht im Einsatz."

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