03.05.2021 - 17:09 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Inzidenz bleibt im Landkreis Schwandorf über 100

Der Montag bringt einen leichten Anstieg des Corona-Inzidenzwertes im Landkreis Schwandorf mit sich. Er entfernt sich damit weiter von der bedeutsamen Marke 100.

von Wilhelm Amann Kontakt Profil

Nur sieben neue Corona-Fälle registrierte das Gesundheitsamt am Sonntag. Und dennoch stieg der Inzidenzwert: von 110,9 auf 113,6. Im Altenheim Dorea Familie in Wackersdorf ist die nächste PCR-Testung am Mittwoch geplant. Bei einer Firma sind fünf Personen einer Produktionslinie erkrankt. Die gesamte Schicht steht unter Quarantäne. Bei einem ambulanten Pflegedienst in Schwandorf sind nach der Erkrankung einer Mitarbeiterin drei von sechs Patienten positiv getestet.

Die Hilfsorganisationen Bayerisches Rotes Kreuz und Johanniter Unfallhilfe waren auch in der vergangenen Woche an den Schnellteststationen im Landkreis Schwandorf sehr aktiv. Insgesamt wurden 3724 Testungen gemacht und damit das Ergebnis der Vorwoche (3701 Testungen) nochmal geringfügig gesteigert. In 19 Fällen wurde ein positives Ergebnis ermittelt, was einer Positivrate von 0,51 Prozent entspricht (Vorwoche ähnliches Ergebnis bei 0,49 Prozent). Wie viele der 19 positiven Schnelltests durch einen PCR-Test bestätigt wurden, ist den Hilfsorganisationen nicht bekannt, da diese Ergebnisse vom Untersuchungslabor direkt an das Gesundheitsamt gehen und die Teststelle aus Datenschutzgründen keine Rückmeldung erhalten kann. Eine Auswertung durch das Gesundheitsamt, wo die positiven Schnelltestungen und die positiven PCR-Testungen namentlich zusammenlaufen, erfolgt demnächst. Die Auslastung der Teststellen liegt je nach Region und Wochentag zwischen 50 und 90 Prozent. Die Testangebote werden daher in dieser Woche in gleichem Umfang fortgeführt.

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Die Hilfsorganisationen bieten nun seit Mitte März regelmäßig Schnelltestungen an. Insgesamt wurden bislang 17 492 Testungen ausgeführt, dabei wurden 184 Verdachtsfälle (Antigen-Schnelltest positiv) ermittelt, das ist rund ein Prozent. Ein positiver Schnelltest wird dem Gesundheitsamt zwar als Verdachtsfall gemeldet, geht jedoch erst dann in die Fallzahlen ein, wenn er durch einen nachfolgenden PCR-Test bestätigt ist.

"Unzutreffend wäre die Vermutung, dass eine größere Zahl an Testungen zu einer höheren Sieben-Tage-Inzidenz führen würde. Gerade in den letzten Wochen sinkt trotz stark gestiegener Anzahl an Testungen sowohl die Inzidenz als auch die Positivrate der Testungen. Gerade aufgrund der frühzeitigen Feststellung und Isolation von Verdachtsfällen nach Schnelltests gelingt es aber, das Risiko weiterer Ansteckungen zu mindern und damit als Folge einen Anstieg der Inzidenz zu vermeiden. Letztlich leisten Testungen somit einen wertvollen Beitrag, die Inzidenzraten zu senken", sagte dazu der Sprecher des Landratsamtes, Hans Prechtl.

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