Schwandorf
26.05.2021 - 14:49 Uhr

Landkreis Schwandorf: 71 Coronafälle in sieben Tagen

In den vergangenen sieben Tagen gab es im Landkreis nur 71 neue Coronafälle – verglichen mit 172 aus der Woche zuvor ein deutlich niedrigerer Wert. Große Fortschritte gibt es auch bei den Impfungen.

Verglichen mit der Woche zuvor ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Landkreis Schwandorf vom 19. bis 25. Mai deutlich gesunken. Symbolbild: Sebastian Gollnow/dpa
Verglichen mit der Woche zuvor ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Landkreis Schwandorf vom 19. bis 25. Mai deutlich gesunken.

"So deutlich und vor allem so erfreulich wie in den sieben Tagen vom 19. bis 25. Mai hat sich die Wochenbilanz schon lange nicht mehr verändert": So leitet der Pressesprecher des Landratsamtes, Hans Prechtl, am Mittwoch seinen Wochenbericht über die Entwicklung der Coronazahlen in den einzelnen Landkreisgemeinden ein. Waren es in der Woche vorher noch 172 Fälle, die sich auf 20 Gemeinden verteilt hatten, sind in dieser Übersicht nur noch 71 Fälle enthalten.

"Die Zahlen belegen, was wir oft betont haben, nämlich, dass es keinen Hotspot im Landkreis gibt", betont Prechtl. Auch in Schwandorf sei die Zahl der neuen Fälle von 72 in der Vorwoche auf jetzt 22 deutlich gesunken. Dass die Große Kreisstadt als einzige Gemeinde eine zweistellige Zahl an neuen Infektionen habe, sei ihrer Größe geschuldet, erläutert Prechtl. Aktuell träten in Schwandorf, wo 20 Prozent der Landkreisbevölkerung wohnen, 30 Prozent der neuen Infektionen auf. "Das", so Prechtl weiter, "liegt im Rahmen einer üblichen statistischen Schwankung".

Mehr Infektionen als in der Vorwoche gab es laut Landratsamt nur in Bruck, Nittenau und Oberviechtach. Doch auch dort seien keine Besonderheiten zu erkennen – im Gegenteil: Die ehemalige Kreisstadt Oberviechtach warte mit einem Fall in der Vorwoche und zwei Fällen in den vergangenen sieben Tagen mit guten Zahlen auf. "Auch die ehemaligen Kreisstädte Burglengenfeld, Nabburg und Neunburg vorm Wald zeigen ein rückläufiges Infektionsgeschehen, wobei Nabburg mit nur einem Fall und Neunburg vorm Wald mit drei Fällen eine gute Bilanz aufweisen", schreibt Prechtl weiter.

Ein Blick auf die Impfungen: Im Landkreis Schwandorf wurden – Stand 25. Mai – insgesamt 87 313 Impfungen verabreicht, davon 64 529 Erstimpfungen und 22 784 Zweitimpfungen. Davon entfielen auf das Impfzentrum Nabburg mit der Außenstelle Maxhütte-Haidhof und mobile Impfteams 57 000 (38 450 Erst- und 18 550 Zweitimpfungen). In den vergangenen sieben Tagen verabreichten die Mediziner dort 3900 Vakzine. 350 Bürger kamen das erste Mal zum Impfen, 3550 zum zweiten Mal.

Die Hausärzte im Landkreis impften in den vergangenen sieben Tagen 4083-mal (2136 Erst- und 1947 Zweitimpfungen). Damit stieg die Zahl der durch sie verabreichten Spritzen auf insgesamt 30 313 (26 079 Erst- und 4234 Zweitimpfungen).

Wie Landratsamts-Sprecher Prechtl weiter mitteilt, liegt die Impfquote im Landkreis damit bei 43,6 Prozent. "Da etwa 21 000 Einwohner unter 16 Jahre alt sind, hat inzwischen mehr als die Hälfte der derzeit impffähigen Bevölkerung zumindest eine Impfung erhalten", führt er weiter aus. Im Übrigen bestehe auch für die impffähige Bevölkerung keine Impfpflicht, so dass die Impfquote nochmals höher wäre, wenn sie auf der Basis derjenigen errechnet würde, die ein Impfangebot auch annehmen würden.

Oberpfalz25.05.2022
 
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