19.11.2021 - 19:33 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Landkreis Schwandorf: Neue Corona-Fälle in Seniorenheimen und Schulen

Die Inzidenz im Landkreis Schwandorf steigt weiter: Nachdem am Mittwoch 293 Fälle registriert wurden, kamen am Donnerstag noch 197 hinzu. Es gibt erneut zwei Todesfälle.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

"Seit Beginn der Pandemie haben sich mehr als 12.000 Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert", fasst Manuel Lischka, der stellvertretende Pressesprecher des Landkreises Schwandorf die Situation am Freitag zusammen.

Nachdem Mittwoch und Donnerstag insgesamt 490 Neuinfektionen bekannt wurden, beträgt die absolute Zahl seit Beginn der Pandemie gemäß RKI 12.025. Es gibt erneut zwei Todesfälle: Am Donnerstag verstarben eine 91-jährige und eine 82-jährige Person im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Beide mussten bereits in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Inzidenz ist weiter gestiegen, allerdings nicht mehr so drastisch, wie von Mittwoch (533,4) auf Donnerstag (634,4). Am Freitag lag sie bei 647,2.

Das Ausbruchsgeschehen im Landkreis wird in der Mitteilung des Landratsamtes "allgemein als diffus" bezeichnet. Von Neuinfektionen betroffen sind wieder Senioreneinrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten. Einige Senioreneinrichtungen mussten bereits einen Aufnahmestopp sowie Besuchsverbote verhängen.

"Alle Mitarbeiter des Impfzentrums arbeiten derzeit an der absoluten Belastungsgrenze", betont Manuel Lischka. "Zwar wird neues Personal angestellt, um den Ansturm zu bewältigen, doch lässt sich ein Impfzentrum nicht beliebig schnell skalieren und logistische Prozesse entsprechend anpassen. Wir bitten daher alle Impfwilligen sich noch ein wenig zu gedulden. Derzeit können Impftermine nicht so schnell eingestellt werden, wie sie gebucht werden. Das Impfzentrum hat in den folgenden Tagen wie folgt geöffnet: Samstag, 20. November, geschlossen; Sonntag, 21. November, 9.30 bis 12.30 Uhr (ohne Termin); Montag, 22. November, geschlossen

Dienstag, 23. November, ganztags nur mit bereits vereinbartem Termin.

Lischka betont, dass das Impfteam auch an Schließtagen arbeitet. Allerdings ist es dann meist als mobiles Team in Einrichtungen zum Schutz der dort lebenden und arbeitenden Menschen unterwegs. Bewusst würden nicht alle Öffnungszeiten vermeldet, "an denen wir bereits vereinbarte Termine abarbeiten, da verstärkt Impfwillige ohne Termin an diesen Tagen erscheinen und eine Impfung einfordern und so die Abläufe behindern beziehungsweise verzögern." Daher nochmals Lischkas Hinweis, dass Menschen ohne Termin außerhalb der freien Sprechstunde nicht berücksichtigt werden können. Zudem ist für eine Auffrischungsimpfung immer ein Termin notwendig."

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