Schwandorf
05.10.2020 - 15:15 Uhr

Neue Gesichter bei der Schwandorfer Justiz

Am Amtsgericht Schwandorf sind Richter- und Behördenstellen neu besetzt worden. Bekannte Kräfte stehen an der Spitze, neue Kollegen kommen hinzu.

Amtsgerichtsdirektorin Petra Froschauer (sitzend rechts) und ihr Stellvertreter Peter Jung (sitzend links) stellten die Neuzugänge am Amtsgericht Schwandorf vor. Das Bild zeigt stehend von links: Michael Striegl, Franiska Hofmann, Tanja Raab und Kathrin Heitzer. Bild: Hirsch
Amtsgerichtsdirektorin Petra Froschauer (sitzend rechts) und ihr Stellvertreter Peter Jung (sitzend links) stellten die Neuzugänge am Amtsgericht Schwandorf vor. Das Bild zeigt stehend von links: Michael Striegl, Franiska Hofmann, Tanja Raab und Kathrin Heitzer.

Mit elf Richtern ist die Schwandorfer Justizbehörde personell gut aufgestellt. Amtsgerichtsdirektorin Petra Froschauer stellte am Montag die Neuzugänge vor.

An seine frühere Wirkungsstätte kehrt Peter Jung zurück, der in den 1990er Jahren schon einmal in Schwandorf tätig war, dann an die Staatsanwaltschaft Amberg wechselte und zuletzt sieben Jahre am Amtsgericht Amberg als Straf- und Ermittlungsrichter arbeitete. Dieses Aufgabengebiet übernimmt er auch am Amtsgericht Schwandorf. Gleichzeitig ist er stellvertretender Behördenleiter.

Von den Staatsanwaltschaften Amberg und Weiden wechseln Kathrin Heitzer und Franziska Hofmann an das Amtsgericht Schwandorf und sind hier zuständig für Zivilsachen und Betreuungen. Neu ist auch Michael Striegl, der zuletzt in einer Rechtsanwaltskanzlei in Regensburg arbeitete und sich nun erfolgreich um eine staatliche Stelle bewarb.

Mit Tanja Raab bekam das Amtsgericht Schwandorf auch eine neue Geschäftsleiterin. Die gebürtige Nabburgerin machte im Jahr 1993 am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Abitur und ließ sich anschließend zur Rechtspflegerin ausbilden. Seit Januar ist sie für die Organisation im Haus mit über 60 Mitarbeitern zuständig.

Schwandorf22.05.2020

„Der Betrieb hat sich inzwischen gut eingespielt“, beschreibt Amtsgerichtsdirektorin Petra Froschauer die aktuelle Situation. Das Amt habe in Zeiten von Corona auf Schichtbetrieb umgestellt und ermögliche den Mitarbeitern Homeoffice. „Die Sitzungssäle wurden mit Schutzvorrichtungen ausgestattet, die öffentliche Verhandlungen möglich machen“, so die Direktorin.

 
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