19.03.2019 - 14:21 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Neuer Vorstand im zweiten Anlauf

Das Registergericht stellte einen Formfehler bei der Einladung fest und zwang den Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Fronberg zur Wiederholung der Neuwahlen. Dabei bleibt alles beim Alten: Josef Zitzler führt weiterhin den Verein.

Die Mitglieder des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins Fronberg wählten einen neuen Vorstand. Josef Zitzler (Zweiter von rechts) bleibt als Vorsitzender an der Spitze.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Der GOV Fronberg beantragt nun erneut den Eintrag ins Vereinsregister. Vorsitzender Josef Zitzler wollte das Risiko der Privathaftung ausschließen und leitete deshalb das Verfahren ein. In der neuen Satzung verpflichten sich die Mitglieder, den Obst- und Gartenbau zu fördern, Kinder und junge Familien mit einzubinden sowie Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Der 1953 gegründete Verein legt den Schwerpunkt auf die Nachwuchsarbeit. Die Kinder bauen Nistkästen und Insektenhotels und beteiligen sich an Pflanzaktionen und Wettbewerben. Der Verein nimmt Grüngut der Mitglieder entgegen, leiht Geräte aus, vertikutiert und fräst den Boden, bepflanzt die städtischen Anlagen, schneidet Bäume zu und hat jetzt den Platz am Gerätehaus neu gestaltet. Der Verein bietet auch gesellige Veranstaltungen an, fährt zu Weihnachtsmärkten und organisiert in Kürze eine Fahrt zu den Osterbrunnen in Franken.

Der Vorsitzende verabschiedete nach acht Jahren Hans Hötzl aus der Vorstandschaft und dankte Franz Prechtl für 33-jährige, Wolfgang Nowak für 30-jährige und Willibald Scharl für 15-jährige Mitarbeit im Vorstand. Vorsitzender Josef Zitzler ist seit 1986 aktiv dabei. Dem Vorstand des neu gegründeten Vereins gehören an: Vorsitzender Josef Zitzler, stellvertretender Vorsitzender Stefan Kotzbauer, Schriftführer Willibald Scharl, Kassier Wolfgang Nowak, Beisitzer Elisabeth Tauscher, Brigitte Molch, Gisela Ettl, Franz Prechtl und Günter Franz. Als Kassenprüfer stellten sich Josef Scharl und Bernhard Ammann zur Verfügung.

Hobby-Imker Josef König ermunterte die Mitglieder des Vereins, im Garten Wildblumen zu säen, Kräuterbeete anzulegen, Obstbäume zu pflanzen, den Bienen Trinkgelegenheiten zu bieten und den Einsatz von Pflanzenschutzmittel zu vermeiden. Sonnige, trockene Standorte könnten Wildbienen als Nisthilfen dienen. An die Kommunen appelliert Josef König, den Kreisverkehr für Blühflächen zu nutzen. "Jeder kann dazu beitragen, dass es den Bienen gut geht", so das Resümee des Referenten.

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