19.12.2019 - 15:55 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Neues Bauland im Rothlindenviertel

Baugrundstücke sind in Schwandorf heiß begehrt. Im Rothlindenviertel sollen acht Parzellen entstehen. Der Stadtrat hat die Planungen am Mittwoch gebilligt.

Im Rothlindenviertel, östlich der Ehrlichstraße und südlich der Steinberger Straße (rechts) hat die Stadt Grund für ein neues Baugebiet erworben.
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Rund 2,1 Hektar Fläche misst das Dreieck zwischen Steinberger- und Ehrlichstraße, das nun überplant wird. Die Stadt hat das Grundstück erworben, das derzeit noch landwirtschaftlich genutzt wird. "Wir wollen hier Bauland schaffen für Einfamilienhäuser und Geschosswohnungsbau", sagte Baudirektor Reinhard Schade in der Sitzung im Speisesaal des Elisabethenheims.

Deshalb wird ein "Bebauungsplan der Innenentwicklung" aufgestellt, im beschleunigten Verfahren. Dazu ist weder eine Umweltprüfung noch eine formale Änderung des Flächennutzungsplans notwendig. Es kann also schnell gehen mit der Bebaubarkeit. Im südlichen Bereich sind sieben Parzellen für Einfamilienhäuser vorgesehen, zur Steinberger Straße hin ein oder zwei größere Wohnblocks. Sie dienen dann gleichzeitig als Schallschutz nach Norden hin. Die vorgesehene Erschließungsstraße führt beginnt an der Steinberger Straße etwa an der jetzigen Abfahrt zur Trafostation unter der Straßenbrücke und schließt im Süden an die Werthstraße an. Der Stadtrat fasste den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan einstimmig und billigte das vorgelegte Konzept.

Die Planungen für die Photovoltaikanlage westlich der Autobahn A 93 bei Oberweiherhaus sind ebenfalls einen Schritt weiter. Für das notwendige Sondergebiet wurde der Flächennutzungsplan geändert, bei der entsprechenden Auslegung waren keine relevanten Einwände eingegangen. Der Stadtrat folgte der Empfehlung aus der Planungsausschuss-Sitzung im Juli und billigte die Änderung einstimmig. Eine Formalie war die Aufhebung eines Beschlusses für das Baugebiet "nördlich der Libourne Allee", angrenzend an das Autohaus Maschek. Hier wird im beschleunigten Verfahren ein vorhabenbezogener Bebauungsplan für zwölf Häuser mit je sechs Wohnungen aufgestellt (wir berichteten). Der Flächennutzungsplan muss nicht mehr geändert werden, deshalb wurde der Beschluss dazu gekippt.

Baugebiet an der Libourne-Allee

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