Die Auswahl ist groß, dennoch geht ein fester Lesewunsch, um sich gemütlich mit einer Tasse Tee oder Glühwein auf die Couch zurückzuziehen, nicht immer in Erfüllung. Dafür kommt der Entdeckergeist auf seine Kosten. Wer sich wie ein Bücherwurm durchbeißt, findet viel, quer durch die Literatur, von Belletristik bis hin zu Sachbüchern. Oskar Maria Grafs "Unruhe um einen Friedfertigen" drückt sich an Konsaliks "Wie ein Hauch von Zauberblüten". Johannes Mario Simmel. Ken Follett und Rosamunde Pilcher stehen in einer Reihe mit dem Neuen Testament. Und Oskar Lafontaines "Die Gesellschaft der Zukunft" drängt sich auch irgendwo dazwischen.
Kinder- und Jugendliche brauchen auch nicht außen vor zu bleiben. Für sie hält der Bücherschrank einiges bereit. Muss auf den letzten Drücker noch gebacken werden, hilft das "Irchenriether Backbuch" weiter und für eine festliche Tafel sorgt auf die Schnelle das "Festival der schön gedeckten Tische".
Das vom Jugendbeirat initiierte Angebot wird nach den Angaben von Maria Schuierer, Pressesprecherin der Stadt, gut angenommen. Das Prinzip ist denkbar einfach. Bis zu drei Bücher können kostenlos ausgeliehen werden. Es dürfen gut erhaltene reingestellt werden. Wenn das Falsche unterm Christbaum liegt, trifft das Buch vielleicht auf dem Marktplatz auf begeisterte Leser. Gegen ein anderes getauscht werden sollte das Buch, das dauerhaft das häusliche Bücherregal füllen soll. Diese Tauschbörse hat sich bereits weltweit in Hotelzimmern bewährt.













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