Mit 110 Infektionen am Mittwoch, 50 am Donnerstag und am Freitag bislang 41 Fällen steigt die Gesamtzahl im Schwandorfer Landkreisgebiet auf 9827. Die Inzidenz lag am Donnerstag bei 197,3 und erhöhte sich am Freitag auf 206,1. Die Marke von 200 Infektionen binnen einer Woche pro 100 000 Einwohner wurde nach langer Zeit wieder überschritten. Rechtliche Auswirkungen sind damit aber nicht verbunden.
In der Asklepios-Klinik im Städtedreieck ist ein 67-jähriger Mann verstorben, der schwere Vorerkrankungen hatte. Er ist der 169. Todesfall in der Auflistung der mit oder an Corona Verstorbenen. In der am Freitag zu Ende gegangenen Schulwoche hat das Gesundheitsamt zu insgesamt 67 Fällen in Schulen ermittelt. "Wir appellieren deshalb an die Eltern, falls in der Klasse ihres Kindes ein Infektionsfall aufgetreten ist, dies bei den Reiseplänen in den kommenden Tagen zu berücksichtigen. Ein aktuell negativer Test oder die Freitestung aus der Quarantäne am fünften Tag bedeuten keine 100-prozentige Sicherheit, dass es nicht am Urlaubsziel noch zu bösen Überraschungen kommen könnte", sagte dazu Landratsamtssprecher Hans Prechtl. Ermittlungen waren in dieser Woche auch in sieben Kindertagestätten veranlasst.
Am 1. November, dem Feiertag Allerheiligen, hat das Impfzentrum geschlossen. In den folgenden drei Tagen sind die Öffnungszeiten wie folgt: Dienstag, 2. November, von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr; Mittwoch, 3. November, von 7 bis 12 und 13 bis 16 Uhr (Early Bird Angebot); Donnerstag, 4. November, von 9 bis 13 und 14 bis 19 Uhr (After-Work-Impfen) Bei der Anfahrt zum Impfzentrum ist zu beachten, dass der Bahnübergang in Nabburg am Dienstag und voraussichtlich am Mittwochvormittag gesperrt und deshalb eine Umleitung über Schwarzenfeld und Stulln erforderlich ist. Die Umleitung ist ausgeschildert.
Eine Anmerkung Prechtls zur inzwischen erreichten Anzahl der Pressemitteilungen: "Als wir am 8. März 2020 die erste Pressemitteilung zur Corona-Lage hinausgegeben und vom ersten positiven Fall im Landkreis berichtet hatten, hätten wir nicht gedacht, dass sich die Zahl der Pressemitteilungen auf 500 summieren würde. Niemand weiß heute, wie viele Pressemitteilungen bis zum Ende der Pandemie noch erforderlich sein werden. Gerne würden wir es mit Giovanni Trapattoni halten und sagen: Ich habe fertig. Besser zur aktuellen Lage passt aber das bekannte Zitat von Franz Beckenbauer: Schau'n mer mal."





















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