Schwandorf
06.09.2026 - 11:30 Uhr

Volbeat vs. Udo Jürgens in Schwandorf

Das fünfte Zelt- und Kulturfestival ging mit einem Kontrastprogramm zu Ende. In der Schwandorfer Oberpfalzhalle erlebten die Besucher eine Hommage an Udo Jürgens, während nebenan im Zelt die Volbeat-Tribute-Band „Seven Shots“ rockte.

„Einen ehrenwerten Abend" mit unvergesslichen Liedern von Udo Jürgens erlebten am Samstag 300 Besucher zum Finale des fünften Zelt- und Kulturfestivals in der Schwandorfer Oberpfalzhalle. Die Interpreten Markus Engelstaedter (Gesang) und Bernd Meyer (Piano) erinnerten in ihren Liedern und Geschichten an einen der erfolgreichsten Solokünstler der Welt, der mehr als 1000 Lieder komponierte, über 50 Musikalben veröffentlichte und in seiner 60 Jahre andauernden Karriere 105 Millionen Tonträger verkaufte.

Vorm Lebenswerk verneigt

Die Künstler verneigten sich mit ihrer Hommage vor dem Lebenswerk des bedeutendsten deutschsprachigen Entertainers. Hits wie „17 Jahr, blondes Haar“, „Ein ehrenwertes Haus“, „Immer wieder geht die Sonne auf“ und „Ich war noch niemals in New York“ sowie der Grand Prix Eurovision de la Chanson Siegertitel „Merci, Chérie“ oder das aus der Comic Serie Tom & Jerry bekannte „Vielen Dank, für die Blumen“ erklangen an diesem Abend und ermunterten die textsicheren Zuhörer zum Mitsingen.

Markus Engelstaedter ergänzte die Songs mit Anekdoten aus dem Leben des Künstlers. Pianist Bernd Meyer verlieh dem Konzert mit seinem intensiven Klavierspiel eine besondere Tiefe. So wie auch Udo Jürgens seine Auftritte zelebrierte: „Einfühlsam mit Stimme und Klavierbegleitung“.

Kontrastprogramm zu den leisen Tönen

Zum Kontrastprogramm drängten gleichzeitig mehrere hundert Rockfans ins Kulturzelt neben der Oberpfalzhalle. Dort trat die Volbeat-Tribute-Band „Seven Shots“ mit einer Mischung aus Metal, Rock’n’Roll, Punkrock, Country und Blues auf. Die Veranstalter zogen insgesamt eine positive Bilanz für die fünfte Auflage des Schwandorfer Zelt- und Kulturfestivals. Sie hatten sich zwar bei dem einen oder anderen Konzert ein paar mehr Besucher gewünscht. Manager Arthur Theisinger ist sich aber bewusst, dass sich immer mehr Leute einschränken müssen und als Erstes an der Kultur zu sparen beginnen.

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