15.10.2020 - 10:58 Uhr
SchwarzachOberpfalz

Straße bei Unterauerbach: Teilstück wird saniert

Den Zustand der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Unterauerbach und Altendorf nahm die Technische Bauverwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld unter die Lupe. Das Ergebnis liegt nun vor.

Das rund 600 Meter lange Teilstück ab Unterauerbach Richtung Altendorf weist sanierungsbedürftige Flächen aus. Der Gemeinderat beschloss, die Straßenschäden zu beseitigen.
von Herbert RohrwildProfil

Die 1650 Meter lange Gemeindeverbindungsstraße zwischen Unterauerbach und Altendorf ist nicht unbedingt in einem schlechten Zustand, gab Bürgermeister Franz Grabinger bei der Gemeinderatssitzung zu verstehen. Wie die Untersuchung der Technischen Bauverwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld ergab, sind lediglich die ersten 600 Meter ab Unterauerbach sanierungsbedürftig. Ansonsten sind in Richtung Altendorf nur einzelne Schadstellen vorhanden.

Bei einer Breite von fünf Metern und dem marktüblichen Preis von 20 Euro je Quadratmeter für die Oberbauverstärkung fallen für die Sanierung der kompletten Straße Kosten in Höhe von etwa 166 000 Euro brutto an, erläuterte Grabinger weiter. Laut einer Mitteilung des staatlichen Bauamtes muss die Kommune momentan gemäß Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) bei einem maximalen Fördersatz von 50 Prozent 83 000 Euro aus eigener Tasche berappen. Eine reine Deckschichterneuerung reicht für einen Zuschuss nicht aus. Der Stichtag für die Einreichung solcher Anträge ist grundsätzlich der 1. September des Vorjahres. Aufgrund dieser Vorgabe kann nun ein Antrag frühestens im Jahr 2022 gestellt werden.

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Nach einer lebhaften Aussprache fand der Vorschlag der Bauverwaltung, die schadhaften Flächen von rund 300 Quadratmetern für rund 15 000 Euro zeitnah zu sanieren, die volle Zustimmung des Gemeinderates. Das Gremium war unisono der Überzeugung, dass diese Verbesserung Sinn ergebe und das Geld gut angelegt sei. Dies ist der erste Schritt, weitere Schritte müssen folgen, merkte Bürgermeister Grabinger an. Andere Straßen in die Bedarfsliste aufzunehmen, sei dringend notwendig, ergänzte Grabingers Stellvertreter Michael Singer

Die Bauvoranfrage auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit Nebengebäude in der Hauptstraße erhielt das gemeindliche Einvernehmen. Das Vorhaben ist bauplanerisch unbedenklich und fügt sich gut in die Eigenart der näheren Umgebung ein, erklärte der Bürgermeister.

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