Schwarzach
09.03.2020 - 18:46 Uhr

Vordenker und Moderator sein

Franz Grabinger, Bürgermeisterkandidat in der Gemeinde Schwarzach, skizziert beim Bürgergespräch im Landgasthof Schieder in Altfalter seine Vorstellungen. Es ist das letzte von drei Terminen.

Zum Abschluss seiner Bürgergespräche hatte Franz Grabinger, Bürgermeisterkandidat in der Gemeinde Schwarzach, in den Landgasthof Schieder nach Altfalter eingeladen. Wie einer Pressemitteilung des Bewerbers um das Bürgermeisteramt zu entnehmen ist, waren viele interessierte Bürger gekommen, um die Vorstellung des Kandidaten und seine Themenschwerpunkte zu erfahren und auch selbst Anliegen vorzubringen.

Der 55-jährige Diplom-Verwaltungswirt betonte, dass er seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung als Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister, ebenso wie seine beruflichen Erfahrungen bei einem kommunalen Zweckverband gerne zum Wohle der Gemeinde einbringen möchte. Auch seine vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten und Vorstandstätigkeiten seien für das Amt des Gemeindeoberhaupts sehr gute Voraussetzungen, um eine Landgemeinde wie Schwarzach "gut in die Zukunft führen zu können". Grabinger möchte die Kommune "seriös, engagiert, zielstrebig und verlässlich" zusammen mit dem Gemeinderat weiterentwickeln und Ansprechpartner aller Gemeindebürger sein.

Wesentliche Aufgaben eines Bürgermeisters seien seiner Ansicht nach, die Gemeinde als gesetzlicher Vertreter, aber auch als Repräsentant bei verschiedensten Anlässen angemessen zu vertreten, die Gemeinderatsarbeit in Kooperation mit der Verwaltung zu planen, zu organisieren, Sitzungen zu leiten, die Beschlüsse zeitnah umzusetzen, "Vordenker" und "Moderator von Prozessen" zu sein. Seine gute Vernetzung auf kommunaler Ebene und mit Abgeordneten sei dafür eine wichtige Voraussetzung, betonte Grabinger laut Pressemitteilung. Als wesentliche Sachthemen nannte Franz Grabinger die Themen Bauen und Wohnen, die Beseitigung von Leerständen und die Verbesserung der Infrastruktur, Breitband- und Mobilfunkversorgung, aber auch die Verbesserung und der Erhalt der gemeindlichen Straßen und des Kanalnetzes. Auch intakte Dorfgemeinschaften und ein lebendiges Vereinsleben lägen ihm sehr am Herzen. Schließlich seien eine offene Kommunikation und Transparenz gemeindlicher Abläufe sehr wichtig.

Von Seiten der Versammlungsteilnehmer bei den insgesamt drei Bürgergesprächen gab es eine Reihe von Nachfragen und Anregungen. Die Wasserversorgung, die Ausweisung von Baugebieten, Betreuung von Kindern wie auch Angebote für Senioren und die Nahversorgung der Bevölkerung spielten eine Rolle.

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