Schwarzeneck bei Schwarzhofen
09.01.2020 - 15:50 Uhr

19 Bewerber für einen Sitz im Marktrat

Die Kandidaten der Christlichen Wählerunion (CWU Schwarzhofen) für die Kommunalwahl am 15. März stehen fest. Die Listenplätze konnten mit eigenen Kandidaten besetzt werden.

Die Christliche Wähler-Union Schwarzhofen nominierte ihre Kandidaten für die Kommunalwahl: Diese Bewerber wollen einen Sitz im Marktrat für die CWU erobern. Bild: agr
Die Christliche Wähler-Union Schwarzhofen nominierte ihre Kandidaten für die Kommunalwahl: Diese Bewerber wollen einen Sitz im Marktrat für die CWU erobern.

Die Kandidaten der Christlichen Wähler-Union (CWU) Schwarzhofen für die Kommunalwahl am 15. März stehen fest. Sie bewerben sich bei der Wahl auf der Liste der CWU für einen Sitz im Marktrat.

Ausschusssprecher Josef Fink begrüßte 16 stimmberechtigte Mitglieder bei der Nominierungsversammlung im Gasthaus Ring. In seinem Rückblick resümierte der Sprecher und Marktrat, dass das Schwerpunktthema der bald zu Ende gehenden Legislaturperiode die Ortsdurchfahrt von Schwarzhofen gewesen sei. Auch der Abschluss der Dorferneuerung mit Flurordnung in Schönau, die über 20 Jahre dauerte, sei ein wichtiges Thema gewesen. Als eine unerfreuliche Angelegenheit bezeichnete er den Rücktritt des CWU-Marktrates Martin Ruider im September 2017. Anlass sei ein Rechnungsprüfungs-Ergebnis gewesen, das zu Unstimmigkeiten geführt habe. Als Nachrücker wurde Johann Plößl vereidigt.

Einige Themen werden auch den künftigen Marktrat beschäftigen. Der Sprecher nannte hier zum Beispiel die energetische Sanierung der Grundschule und des Kindergartens mit Baukosten von jeweils einer Million Euro, die Flurordnung mit Dorferneuerung in Denglarn mit einer Laufzeit von 15 bis 20 Jahren und den Ausbau der Bodenäckersiedlung. Auch die Gemeindeverbindungsstraßen seien nicht mehr im besten Zustand. Es sei beabsichtigt, in diesem Jahr die Straße Schönau-Zangenstein auf einer Länge von rund 500 Meter instand zu setzen. Die Kosten betragen laut Fink etwa 150 000 Euro.

In seinem Schlusswort sagte er, dass die Stimmung im Marktrat durchaus verbesserungswürdig sei. Er wollte aber nicht unerwähnt lassen, dass im Gremium dennoch zum Großteil an einem Strang gezogen worden sei. Die Christliche Wähler-Union frage nach, wenn es notwendig sei, weil manchmal die erforderliche Transparenz und Interpretation im Gremium fehle, betonte Fink und unterstrich: Unabhängig und konstruktiv nehme die Wählergruppe die Aufgaben für die Zukunft wahr.

Hintergrund:

Die Kandidaten der CWU

Auf der Liste der CWU bewerben sich folgende Kandidaten für einen Sitz im Marktrat:

1. Josef Ruider (Technischer Leiter), 2. Johann Plößl (KFZ-Mechaniker), 3. Josef Fink sen. (Maschinenbauer), 4. Alexander Weiß (Fliesenlegermeister), 5. Gerhard Meier (Landwirtschaftsmeister), 6. Richard Süß (Fachreferent), 7. Volker Hessenauer (Kfz-Meister und Kfz-Sachverständiger), 8. Rainer Bibel (Drahtzieher), 9. Andreas Fink (Fertigungsleiter), 10. Gisela Beinhölzl (Hausfrau), 11, Michael Ippisch (Kfz-Mechaniker, 12. Matthias Bauer (Unternehmer), 13. Werner Meindl, (Schreiner), 14. Josef Fink jun. (Vermessungsbeamter), 15. Johann Plößl (Betriebshelfer) 16. Johann Käsbauer (Technischer Zeichner), 17. Adelheid Deglmann (Verwaltungsfachwirtin), 18. Markus Duscher (Kranführer), 19. Tanja Frey (Krankenschwester).

Als Ersatzkandidaten auf der CWU-Liste fungieren: Sebastian Süß (Personalreferent) und Martin Ruider (Bauingenieur). (agr)

 
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