10.07.2018 - 15:17 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Bald neue Wasserleitung

Der Haushaltsplan 2018 des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Pretzabrucker Gruppe summiert sich aus dem Verwaltungshaushalt (475 500) und dem Vermögenshaushalt (146 950) in den Einnahmen und Ausgaben auf 622 450 Euro.

Der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld, Thomas Krapf (rechts), erläuterte im Beisein von Vorsitzenden Hans Gradl den Haushaltsplan 2018 des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Pretzabrucker Gruppe im Sitzungssaal des Wasserwerks Asbach.

(ohr) Die Einnahmen für den Haushaltsplan 2018 des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Pretzabrucker Gruppe veränderten sich im Vergleich zum Vorjahr nur unmerklich. Erneut ist eine Zuführung vom Vermögenshaushalt im oberen fünfstelligen Bereich an den Verwaltungshaushalt erforderlich. Die Zinseinnahmen vermindern sich durch Verwahrentgelte.

Der Haushalt 2018 schließt in Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 622 450 Euro, im Verwaltungshaushalt 475 500 (Vorjahr 487 750) und im Vermögenshaushalt 146 950 Euro (132 200), erläuterte Kämmerer Thomas Krapf bei der Verbandsversammlung unter der Leitung von Vorsitzenden Bürgermeister Hans Gradl aus Schwarzach im Sitzungssaal des Wasserwerks Asbach. Zum Ausgleich des Verwaltungshaushalt ist ein Zuführung vom Vermögenshaushalt - ein Zugriff auf das Sparbuch des Zweckverbandes - von 82 950 (95 900) erforderlich. Die Zinseinnahmen verringern sich durch die Verwahrentgelte um 950 auf 250 Euro.

Ausgaben

Bei den Ausgaben des Verwaltungshaushalt schlagen die Personalkosten mit 117 500 (100 500) sowie Verwaltungs- und Betriebsaufwand mit 208 000 (227 050) und die kalkulatorischen Kosten 94 000 Euro (94 000) stark zu Buche. Unter anderem sind folgende Ansätze vorgesehen: Brunnen II eine Regenerierung und TV-Untersuchung (15 000 Euro), Erneuerung Heizungsanlage (5000) - die bestehende Anlage ist 23 Jahre alt und die Einzelteilversorgung ist nicht mehr gewährleistet - und Ausgleichszahlungen im Wasserschutzgebiet 5000 Euro.

Die Einnahmen für den Vermögenshaushalt rekrutieren sich vorwiegend aus der Rücklageentnahme von 134 950 und Herstellungsbeiträgen von 10 000 Euro. Folgende Ausgaben sind eingestellt Zuführung an den Verwaltungshaushalt (82950); Baumaßnahmen: die Planungskosten für die Erneuerungen der Wasserleitungen Asbach - Lindenlohe sowie Schwarzach/Hauptstraße (je 10 000), Erstellung eines digitalen Bestandsplanes erneut (12 500), Optimierung der Netzwerkinfrastruktur (5000) und Einbau von Datenloggern zur Feststellung von Rohrbrüchen und zur Netzüberwachung (8000).

Weitere Investitionen

Der Zweckverband ist schuldenfrei, die allgemeinen Rücklagen bewegen sich nach unten und beziffern sich zum Jahresende 2018 auf 696 313,89 Euro, merkte Kämmerer Thomas Krapf an. Im Finanzplan bis 2021 sind für Investitionen vorgesehen: Erneuerung der Wasserleitung Asbach-Lindenlohe (750 000) sowie Schwarzach/Hauptstraße (460 000) und die Anschaffung eines Fahrzeuges (45 000). Die Verbandsräte erteilten dem Haushaltsplan 2018 das einhellige Votum.

Die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2017 schloss im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 409 403,40 sowie im Vermögenshaushalt mit 40573,05 Euro. Der Gesamthaushalt verbesserte sich gegenüber den Planungen um 107 034,61 Euro. Detailliert erklärte Kämmerer Thomas Krapf die Veränderungen im Verwaltungshaushalt und Vermögenshaushalt. Die Jahresrechnung wird zur Kenntnis genommen sowie die über- und außerplanmäßigen Ausgaben nachträglich genehmigt. "Unterm Strich gut abgeschlossen", zog der Kämmerer als Fazit.

Nach Vortrag verschiedener Daten zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2016 wurde die Bilanzsumme von 291 4224,54 und dem Jahresverlust von 58 870 Euro festgestellt. Die Eigenkapitalquote liegt Ende 2016 bei 97,8 Prozent, da langfristige Schulden nicht vorliegen. Der Wasserverlust der Restanlieferung stieg auf den befriedigenden Wert von neun Prozent an.

Der Bericht des Rechnungsprüfungsausschussvorsitzenden Franz Herrmann enthielt keine Beanstandungen. Er regte aber an, aufgrund der geringeren Auslastung der Verwaltungsräume weniger Reinigungseinheiten vorzunehmen. Die Entlastung für die festgestellte Jahresrechnung 2016 wird erteilt.


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