16.09.2020 - 10:21 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Es werde Licht für 6000 Euro

"Zu dunkel," klagen Passanten, die nachts durch den Marienweg unweit der Kirche gehen müssen. Eine zusätzliche Lampe soll künftig für mehr Licht sorgen.

Mehr Licht: Der Marienweg erhält eine zusätzliche Beleuchtung.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Das Thema Marienweg stand bereits auf der Tagesordnung des alten Marktrats, dem im Februar dieses Jahres eine Bürgerbeschwerde auf den Tisch kam. Es ging dabei um die mangelnde Straßenbeleuchtung. Bei Dunkelheit sei es vor allem Frauen unangenehm, den komplett finsteren Weg zu nutzen.

Tatsächlich gibt es dort zwar zwei Straßenlampen, aber die erfüllen nicht den Zweck, den kompletten Marienweg auszuleuchten. So hat sich die Verwaltung an das Bayernwerk gewandt, was eine dritte Laterne kosten würde. Wie nun der Bauausschuss des Marktrats in seiner jüngsten Sitzung erfuhr, müsste man dafür wohl mindestens 6000 Euro zahlen. "Wir könnten also auch alles lassen, wie es ist," zeigte sich Bürgermeister Peter Neumeier etwas abgeschreckt von der Summe. Fußgänger hätten schließlich die Möglichkeit, die gut beleuchtete Bahnhofstraße zu benutzen. Als Befürworterin einer dritten Lampe zeigte sich Gabi Wittleben (ÜPW): "Da müssen wir schon was machen." Auch andere Räte signalisierten ihre Bereitschaft, für den Marienweg Geld auszugeben. Mit einer Gegenstimme aus der Schwarzenfelder Wählergruppe wurde schließlich die dritte Lampe in Auftrage gegeben.

Informiert wurde der Ausschuss, dass der Bürgermeister folgenden Bauanträgen bereits grünes Licht gegeben hat: Bauantrag auf Neubau eines Carports Nähe Amberger Straße; Bauantrag auf Neubau eines Besucherstegs „Produktion 2“ der Naabtaler Milchwerke an der Molkereistraße; Bauantrag (Tektur) auf Aufstockung der Milchannahmehalle mit Verbindungsgang zur Molkereiproduktion, ebenfalls auf dem Gelände der Naabtaler Milchwerke; Bauantrag auf Abbruch und Neubau eines Mehrfamilienhauses mit sechs Wohneinheiten im Deiselkühner Weg; Bauantrag auf Aufstockung einer bestehenden Doppelgarage zur Wohnraumerweiterung eines Einfamilienhauses an der Pfarrer-Dötsch-Straße.

Genehmigt wurden auch folgende Anträge: Bauantrag auf Neubau einer Garage in Pretzabruck, Waldstraße; Antrag auf Genehmigungsfreistellungs-Verfahren für den Neubau einer Lagerhalle mit Büro und Ausstellung an der Max-Planck-Straße; Bauantrag auf Errichtung von Dachgauben und Umbau des Dachgeschosses am bestehenden Wohnhaus in Pretzabruck, Leitenstraße; Bauantrag auf Nutzungsänderung im Erdgeschoss zu zwei Wohneinheiten in der Neue Amberger Straße; Bauantrag auf Neubau einer Leichtbauhalle als Unterstellhalle für Schaustellerfahrzeuge an der Max-Planck-Straße; Bauantrag auf Errichtung einer Schleppdachgaube in der Sandstraße; Antrag auf isolierte Abweichung zur Errichtung eines Carports am Weiherweg.

Skyline der Milchwerke wächst weiter

Schwarzenfeld

Problemlos passierten auch diese Anträge den Schreibtisch des Bürgermeisters: Bauantrag auf Neubau eines Mehrfamilienhauses an der Bogenstraße; Bauantrag auf Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinen- und Lagerhalle als Ersatzbau am Luckerweg in Irrenlohe; Bauantrag auf Anbau als Erweiterung des Bereichs Verkauf/Laden/Schlachten auf dem gleichen Grundstück; Bauantrag auf Neubau eines Bungalows mit Doppelgarage am Buchtalweg; Bauantrag auf Errichtung eines Gartengeräteschuppens und Gartenhaus in Pretzabruck, Kulchbergstraße; Bauantrag auf Errichtung einer Schleppdachgaube und eines Balkons an bestehendem Wohnhaus in der Cäciliastraße; Bauantrag auf Errichtung einer Werbeanlage (LED-Monitor mit Stahlgehäuse auf einem Stahlbetonsocke, Hammer 30.

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