29.04.2021 - 14:36 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Miesberg-Kirchweih auch heuer abgesagt

Die schlechte Nachricht gibt es in der Marktratssitzung gleich zu Beginn: Die Miesberg-Kirwa in Schwarzenfeld kann auch heuer nicht stattfinden.

Der Aufgang zur Miesbergkirche bleibt zur Kirwazeit auch in diesem Jahr still. Das beliebte Großereignis musste um zweiten Mal abgesagt werden.
von Richard BraunProfil

"Diese Nachricht tut mir persönlich besonders weh": Mit diesen Worten brachte Bürgermeister Peter Neumeier seine Enttäuschung zum Ausdruck, dass die Miesberg-Kirchweih auch in diesem Jahr abgesagt werden muss. Mit Blick auf das derzeitige Infektionsgeschehen hat zwar jeder damit gerechnet, doch als er Zeitpunkt bevorstand, war die Enttäuschung dann doch riesengroß. Dabei sollte die Miesberg-Kirwa heuer zum 30. Mal stattfinden. Leider gibt es auch in diesem Jahr noch keinerlei Perspektive, das Großereignis mit Kirwabaum, Marktständen und Biergartenatmosphäre ablaufen zu lassen. Am Ende blieb deshalb nur die Absage.

Erfreuliches konnte der Bürgermeister dagegen von der Baustelle der Grund- und Mittelschule berichten. Die Bauarbeiten an der PV-Anlage auf dem Schuldach sind mittlerweile fast abgeschlossen. Es fehlt im Wesentlichen nur noch der Netzanschluss. Eine Veränderung gab es auch im Rathaus. Das Referat für Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit wurde neu besetzt. Vor zwei Wochen hat Tobias Reitmeier seinen Dienst aufgenommen.

Markt wird größer

Im Verfahren der Flurneuordnung und Dorferneuerung Kemnath bei Fuhrn sollen die Gemeindegrenzen der neuen Feldeinteilung angepasst und auf örtlich erkennbare Grenzen verlegt werden. Die Teilnehmergemeinschaft schlägt daher eine Änderung der Gemeindegrenzen vor, die vom Marktrat genehmigt werden muss. Durch den neuen Grenzverlauf ergibt sich für das Gemeindegebiet Schwarzenfeld eine Flächenminderung von 0,0139 Hektar. Ähnlich verhält es sich bei der Flurneuordnung Wundsheim nur mit geändertem Vorzeichen. Hier kann der Markt Schwarzenfeld eine Flächenmehrung von 0,0807 Hektar verbuchen. In beiden Fällen stimmte der Marktrat der Änderung der Gemeindegrenzen zu.

Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war die Behandlung von Bauanträgen. Dem Marktrat lag ein Bauantrag auf Erweiterung der bestehenden Lagerhalle in der Hertzstraße zur Beratung auf dem Tisch. Der Anbau an das bestehende Bauwerk soll mit der Längsseite parallel zur Staatsstraße SAD 3 erbaut werden. Der Bauantrag entspricht nicht den Festsetzungen des Bebauungsplanes. Die Baugrenze wird nur geringfügig überschritten, um in der gleichen Flucht wie die bestehende Halle zu bleiben. Das gemeindliche Einvernehmen wurde mit der erforderlichen Befreiung erteilt.

Weiterer Artikel aus der Marktratssitzung

Schwarzenfeld

Durch den fortschreitenden Klimawandel nimmt die Intensität und Dauer der Niederschläge immer weiter ab. In Verbindung mit dem steigenden Wasserverbrauch und dem stetig geringer werdenden Wasserangebot kommt es daher immer öfter zu Trockenschäden an Kulturpflanzen. Um eine wettbewerbsfähige landwirtschaftliche Produktion im Landkreis auch weiterhin zu ermöglichen, ist es daher in Zukunft unerlässlich, eine ausreichende Wasserversorgung zur Verfügung zu stellen.

Ja zu Bewässerungskonzept

In dem Schwerpunktgebiet zur Bewässerung des Landkreises ist vor allem die Kartoffel als besonders bewässerungswürdige Ackerkultur anzusehen. Im Rahmen einer Konzepterstellung soll nun geprüft werden, ob für ein definiertes Gebiet im Bereich der Schwerpunktbewässerung ein nachhaltiges, umweltverträgliches und wirtschaftliches Bewässerungssystem errichtet und betrieben werden kann. Der Markt Schwarzenfeld beteiligt sich mit 5000 Euro an der Planung.

Die Arbeiten an der Grund- und Mittelschule schreiten zügig voran. Jetzt wurde die PV-Anlage am Schuldach installiert.
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