Das Thema Radwege kam erst am Ende der Ratssitzung zur Sprache, als ÜPW-Markträtin Gabi Wittleben um das Wort bat und ein Plädoyer für den Ausbau der Radwege im Ort hielt. Sie verwies in ihren Ausführungen auf mehrere Stellen, an denen ihrer Meinung nach vom Markt etwas getan werden sollte.
Zunächst einmal richtete Wittleben den Blick des Gremiums auf den Radweg, der von Stulln in Richtung Schwarzenfeld gebaut wurde; er endet nach Grafenricht bei der Abzweigung zum Weiler Schanderlhof. Von dort aus müssen die Radler auf die vielbefahrene Staatsstraße 2156 wechseln, bevor sie auf Höhe des Sportparks wieder auf einen Radweg einbiegen können.
In Richtung Pretzabruck
Ein weiterer neuralgischer Punkt ist laut Wittleben im Ortsteil Asbach zu lokalisieren, wo die Einmündung des Feld- und Radwegs in Richtung Holzhaus zu finden ist. Ihr "größter Wunsch" aber war, endlich einen Radweg von dem Verkehrkreisel bei Traunricht in Richtung Pretzabruck anzulegen. Dort ist die Straße vergleichsweise eng und sie wird rege vom motorisierten Verkehr genutzt.
Für Bürgermeister Peter Neumeier war klar, dass der Fahrradtourismus wichtig ist und es in diesem Bereich auch Fördermittel zu holen gibt. "Wir müssen das Thema noch weiter erörtern," regte er an, "der Tourismusverband soll uns dabei beraten". Gabi Wittleben wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass man die Radwege-Beschreibungen, also die Hinweisschilder an den Radwegen, überarbeiten müsse: "Bei uns verirren sich viele Radfahrer."
Manfred Bäumler (ÜPW) brachte die Schaustellerfamilie Tränkler ins Gespräch, die mit ihren Wohnwagen seit längerem am Rande des Schlossparks campiert. "Wie geht's mit denen weiter?", wollte er wissen. Das, so erfuhr er vom Bürgermeister, könne keiner so genau voraussagen. Denn in Pandemiezeiten könne die Familie ihr Puppentheater nicht bespielen und wisse nicht, wohin sie sich wenden könnte.
"Sie haben alle einen guten Leumund und es gibt keine Beschwerden," berichtete Neumeier über die "Gestrandeten". Strom und Wasser würden pünktlich bezahlt. Und Eugen Tränkler komme immer wieder einmal ins Rathaus zu einem Gespräch über die Lage.
Einen weiteren Punkt sprach Gerhard Peter von der CSU an: "Wie weit ist der Ausbau der Schule gediehen?" In seiner Antwort prognostizierte der Bürgermeister, dass die Mensa wohl bis Juli fertig werde, eventuell etwas früher. "Durch Corona gibt es Ausfälle ganzer Trupps auf dem Bau und so haben wir auch keinen genauen Bauzeitenplan," begründete er die vagen Angaben. Sein Fazit des Baufortschritts lautete so: "Gut laufen tut es nicht, aber im Rahmen der Möglichkeiten fühle ich mich wohl."
Besseres Wlan für die Schule
Apropos Schule. "Nächste Woche erhalten wir die Ergebnisse der Bewertung zur EDV-Situation an unserer Schule," kündigte Neumeier an. Infolge dieses Gesprächs werde man wir die EDV-Ausstattung endlich "auf gesunde Füße stellen". Wichtigstes Merkmal werde die Einrichtung eines flächendeckenden und leistungsfähigen Wlan sein.
Außerdem stehe der Start der Sanierung der öffentlichen Toiletten am Rathaus unmittelbar bevor. "Um erneuten Vandalismus zu verhindern, wird der Vorplatz der Toiletten videoüberwacht", so der Bürgermeister.
















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