17.01.2020 - 17:38 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Politische Ziele für Schwarzenfeld

Mit einer gut besuchten Veranstaltung eröffnet die Schwarzenfelder CSU zwei Monate vor dem Urnengang den Wahlkampf. Spitzenkandidat Wolfgang Prebeck formuliert dabei vier Schwerpunkte.

Wolfgang Prebeck (46) ist der Spitzenkandidat der Schwarzenfelder CSU-Liste. Er bewirbt sich auch um das Amt des Bürgermeisters und nutzte die Auftaktveranstaltung für den Kommunalwahlkampf, seine politischen Ideen für den Markt vorzustellen.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Prebeck hatte bei der Veranstaltung im Saal der Sportpark-Gaststätte nicht nur eine programmatische Rede dabei, sondern auch die neuen Flyer, die die 20 Kandidaten für den Marktrat zeigen. Einige von ihnen nutzten im Anschluss an Prebecks Statement die Gelegenheit, sich und ihre kommunalpolitischen Positionen zu präsentieren. Anwesend als Zuhörer waren auch zwei Bürgermeister – mit Manfred Rodde ein amtierender Rathauschef und Parteifreund von Wolfgang Prebeck, der nicht mehr kandidiert; mit Josef Meier ein früherer Bürgermeister, der der ÜPW, also den Freien Wählern, angehört – und erneut in den Marktrat einziehen will.

Der 46-jährige Prebeck ist nicht nur CSU-Ortsvorsitzender und Anführer der christsozialen Liste, sondern auch Bürgermeisterkandidat. So war es seine Aufgabe, bei der Auftaktveranstaltung sich selbst und die kommunalpolitischen Eckdaten seiner Partei vorzustellen. Der Lehrer unterrichtet am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Wiesau in metalltechnischen Berufen, Sozialkunde und an der Technikerschule für Informatiktechnik. Als Mitglied in der Schulleitung habe er in den letzten Jahren dazu beigetragen, Fördermittel zum Beispiel im Bereich der Digitalisierung zu generieren. „Mir ist es ein großes Anliegen, jungen Menschen ein Begleiter in Ihre Zukunft zu sein, diesen den Start ins Berufsleben zu erleichtern“, versicherte er.

Prebecks Rede drehte sich um die vier Punkte Infrastruktur, Generationengerechtigkeit, öffentliches Leben und Bürgernähe. Sein Credo: „Die Punkte sind gleichermaßen wichtig. Im Zusammenspiel soll sich weiterhin ein lebens- und liebenswertes Schwarzenfeld präsentieren.“ Als dringenden Punkt hat der Kandidat die Erschließung von neuem Bauland ausgemacht, „damit wir gerade für junge Familien eine Grundlage schaffen, hier bei uns ihre Zelte aufzuschlagen“. Zusätzlich will er mehr sozialen und seniorengerechten Wohnraum schaffen. Das Wegenetz sei zu erhalten und zu sanieren, die Wasser- und Abwasserversorgung soll für die Zukunft gesichert werden und auch bezahlbar bleiben. Und noch etwas brennt ihm auf den Nägeln: „Schnelles Internet braucht es in allen Bereichen der Marktgemeinde.“

Natürlich seien auch die Leerstände in Schwarzenfeld ein Thema. „Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, diese Lücken zu schließen und den Ortskern beleben, um auch Auswärtige zu animieren nach Schwarzenfeld zu kommen.“ Dazu zählt auch, das örtliche Gewerbe zu stärken und zu unterstützen, damit nicht weiterhin Geschäfte vor Ort schließen.

Zu den Kandidaten, die sich nach Prebecks Rede vorstellten, gehörte unter anderem der angehende Realschullehrer Kilian Mauderer (31). Er brach dabei eine Lanze für ein Jugendzentrum in der Ortsmitte.

Im Saal der Sportpark-Gaststätte hatten sich CSU-Parteimitglieder und die Kandidaten der Marktratswahl eingefunden, um den Wahlkampf einzuläuten.
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