23.02.2020 - 12:26 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

"Quarterback" und krumme Gurken beim Schwarzenfelder Weiberfasching

Flotte Frösche, fröhliche Hits und dazu auch noch ein paar ganz spezielle Tänzer: Beim Weiberfasching kennt die Fantasie keine Grenzen. Das Ergebnis kommt gut an im Schwarzenfelder Pfarrheim.

Einfallsreich war die Darbietung der "krummen Gurken".
von Siegmund KochherrProfil

Witz, Fröhlichkeit und Tanzfreude herrschte beim Weiberfasching. Nach mehr als zwei Jahrzehnten hatte der Frauenbund Schwarzenfeld zu einen "Weiberfasching" am Unsinnigen Donnerstag in das Pfarrheim eingeladen. Die Nachfrage nach freien Plätzen war zur Freude von Frauenbund-Vorsitzender Angela Dausch so groß, dass die Veranstaltung schon Tage vorher ausverkauft war. Das Pfarrheim war ideenreich und geschmackvoll dekoriert, für ein paar Stunde wurde es zur Hochburg im Fasching.

Der Eingangsbereich bot Platz zum Tanzen, und das Vorstandsteam hatte mit der Band „Quarterback“ einen Glücksgriff getan. Die Musiker punkteten mit einem Repertoire aus gefühlvollen Balladen, flotten Schlagern und bekannten Oldies. Manche hatten sich als Kröten in grünem Tüll zu einer Wanderung aufgemacht, andere holten Bewährtes aus der Klamottenkiste. Die Gäste brauchten nicht in den Flieger zu steigen, um eine Weltreise zu machen, das ging auch einfacher mit den entsprechenden Songs und ein wenig Fantasie. Schlager wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“ weckten Erinnerungen an vergangene Feste. Da wurden die Tänzer lange nicht müde und zeigten auch noch nach Mitternacht, was in ihnen steckt.

Zur späten Stunde kam das Männerballett „Die krummen Gurken“ auf das Parkett. Die Tänzer wurden nach ihrer einfallsreichen Nummer mit viel Beifall bedacht. Das Motto lautete: eine „Reise nach Amerika“ auf dem Weltmeer. Einstudiert wurde die Nummer von Trainerin Lena Huber. Nach einer geforderten Zugabe verabschiedeten sich die Tänzer mit dem dreifachen Schlachtruf „Stulln Schluck auf“. Nicht zuletzt zeigte sich beim Weiberfasching auch das Prinzenpaar mit Katrin III. Christian III. Mit im Gepäck hatten die beiden die Garde, die ihre Show-Tänze präsentierte. Bei so viel Programm hielten die Maskierten bis spät nach Mitternacht aus.

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