07.08.2020 - 09:10 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Rohbau der Atemschutzstrecke soll im nächsten Mai fertig sein

"Wir sind guter Dinge," versichert Bürgermeister Peter Neumeier, wenn die Sprache auf den Neubau von Atemschutz-Übungsstrecke und Atemschutz-Pflegestelle in Schwarzenfeld kommt. Der Rohbau soll in zehn Monaten stehen.

Rund 800 Atemschutzträger werden jedes Jahr durch die Strecke in Schwarzenfeld geschleust, dazu noch zahlreiche die Lehrgangsteilnehmer. Von diesen Monitoren aus werden die Übungen überwacht.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Für die Übungsstrecke und die Werkstatt ist die Ausführungsplanung aktuell am Laufen. Wunsch des Landkreises in Person von Kreisbrandrat Robert Heinfling ist, den Rohbau im Mai 2021 fertiggestellt zu haben. Dieser Neubau kommt ins Gewerbegebiet West. Dass der Zeitplan eingehalten werden kann, davon zeigte sich Bürgermeister Peter Neumeier überzeugt.

Anfang der 1980er Jahre hat der Landkreis, der für den überörtlichen Brandschutz zuständig ist, die Atemschutzstrecke am damaligen Standort der Schwarzenfelder Feuerwehr (jetzt Bauhof) eingerichtet. Die Einrichtung hat sich in langen Jahren bewährt – aber darin liegt zurzeit auch das Problem. Denn nach über 30 Jahren ist sie nicht mehr auf dem neuesten Stand, technisch verbesserungsbedürftig.

Architekt Hermann Hösl ist vom Markt mit der Entwurfsplanung für eine neue Atemschutz-Übungsstrecke und die Atemschutz-Pflegestelle („Flaschenprüfstelle“) beauftragt worden, wobei gleichzeitig Bauhof, Recyclinghof und Grüngutannahme angegliedert werden. „Kommunales Dienstleistungszentrum“ nennt sich das in der Sprache des Rathauses. Die Sache ist nicht billig – von 5,3 Millionen Euro für den Gesamtkomplex ist die Rede.

Noch ein weiteres Thema hat der Bürgermeister bei der jüngsten Sitzung des Marktrates angesprochen: Die Erweiterung von Rewe und Norma (Bebauungsplan AC-Gelände), aber auch von Edeka und Netto (Bebauungsplan Tyczka-Gelände). „Um sie zu ermöglichen, werden aktuell Gespräche mit den Betreibern oder Betreibergesellschaften sowie mit dem Ersteller des Einzelhandelskonzepts geführt“, so Neumeier. Mit den Ergebnissen will sich der Rat in einer der nächsten Sitzungen befassen.

Um die Erweiterung von Rewe und Norma (Bebauungsplan AC-Gelände) zu ermöglichen, werden derzeit Gespräche mit den Betreibern oder Betreibergesellschaften sowie mit dem Ersteller des Einzelhandelskonzepts geführt.

Bei der Sanierung der Kläranlage steht der Markt Schwarzenfeld vor der Ausschreibung der Elektro und Maschinentechnik. Die weiteren Planungen laufen. „Dazu haben mehrere Besprechungen mit den Planungsbüros stattgefunden“, informierte der Bürgermeister.

Was die Kinderbetreuung anbelangt, in diesem Fall die Schaffung von zwei bis drei neuen Krippengruppen im Ort, fanden laut Neumeier nach den Beschlüssen in der vorhergehenden Marktsratssitzung zahlreiche Gespräche statt. „Eine Auftragserteilung konnte bisher, aufgrund noch fehlender Abstimmungen und vor allem der unklaren Fördersituation, noch nicht erfolgen,“ bedauerte er.

Die Arbeiten im B-Bau der Schule befinden sich weitestgehend im Zeitplan, streifte Neumeier auch dieses Vorhaben. Über den Fortgang der Arbeiten konnte sich der Marktgemeinderat bei einer gemeinsamen Besichtigung mit Architekt Konrad Kraus Mitte Juli selbst ein Bild machen.

Atemschutz-Übungsstrecke und Atemschutz-Pflegestelle kommen in ein Gebäude

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