28.07.2021 - 13:37 Uhr
Schwarzenreuth bei NeusorgOberpfalz

Generationenplatz in Schwarzenreuth kann kommen

„Die Kommune fit zu machen für die Zukunft“ sieht Bürgermeister Peter König in der Realisierung eines Generationenplatzes. Das Kleinprojekt fördert die Steinwald-Allianz mit bis zu 80 Prozent. Die Bauarbeiten sind zügig vorangeschritten.

Bei einem Ortstermin verschafften sich Martin Schmid (Vierter von rechts) als Geschäftsführer der Steinwald-Allianz, Bürgermeister Peter König (links), die stellvertretende Bauamtsleiterin der VG Neusorg Katrin Bayer sowie Horst König und Gerhard Fröhlich (von rechts) mit Vertretern der Dorfgemeinschaft einen Überblick zum aktuellen Stand der Bauarbeiten für den künftigen Generationenpark in Schwarzenreuth.
von Hubert BrendelProfil

Bereits im Vorjahr hat die Gemeinde mit der Sanierung des Festplatzes neben dem Sportzentrum des Sportvereins (SV) Neusorg erstmals ein Kleinprojekt realisiert. Dieses Jahr soll der ehemalige Kinderspielplatz in Schwarzenreuth zu einem Generationenplatz umgestaltet und damit das bürgerliche Engagement unterstützt sowie gleichzeitig die Dorfentwicklung gestärkt und lebendig gehalten werden.

Unterstützung der Dorfgemeinschaft

Bei einem Lokaltermin verschaffte sich das Gemeindeoberhaupt mit dem Geschäftsführer der Steinwald-Allianz Martin Schmid, dem ortsansässigen Ingenieur-Büro für Tiefbautechnik, Gerhard Fröhlich, dem Ingenieur-Büro für Bautechnik Horst König sowie der stellvertretenden Bauamtsleiterin der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Neusorg Katrin Bayer und Vertretern der Dorfgemeinschaft Oswald Fraunholz, Julian Heinl und Hans Enders einen Überblick zum aktuellen Stand der Baumaßnahme.

Wie der Bürgermeister informierte, gab es im Vorfeld zur Schaffung des künftigen Generationenplatzes Gespräche mit der Dorfgemeinschaft. Diese hatte ihre tatkräftige Unterstützung zugesagt. Zentraler Mittelpunkt des Generationenplatzes wird eine Kletterpyramide mit einer Höhe von 4,5 Metern sein, die die Dorfgemeinschaft anschaffen wird. Sie hat bereits für den Strom-, Wasserleitungs- und Kanalanschluss ihre zusagten Eigenleitungen erbracht.

Fundamente eingebracht

Bisher hat die mit der Bauausführung beauftragte Firma Schreyer aus Ebnath die Vorarbeiten für Parkplätze sowie weitere Erdarbeiten erledigt sowie die Fundamente in Form von Schachtringen zum Festzurren der Kletterpyramide eingebracht. Diese Schachtringe bezeichnete Gerhard Fröhlich als eine besondere Innovation des Spielgerätelieferanten Roscher aus Thiersheim.

Für Bürgermeister Peter König ist der künftige Generationenplatz „kein 08/15-Projekt“, vielmehr werde es „ein Konstrukt, welches von Alt und Jung genutzt werden kann und gleichzeitig zur Attraktivität der Dorfentwicklung beiträgt". Die künftige Parkanlage brachte er in Verbindung mit dem gegenüberliegenden Dorfplatz und sah hierin ein „sauberes Ambiente“.

Mit Blick auf die Kleinprojekte im Zweckverband Steinwald-Allianz bezeichnet diese Geschäftsführer Martin Schmid als „eine tolle Sache“ und sah hierin auch eine Aufwertung der Lebensqualität in der Dorfgemeinschaft. Er verwies auf das Regionalbudget mit Fördermitteln von insgesamt 100 000 Euro, die das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz bereitstellt und zur Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) dient. Der Zweckverband könne auf dieses Förderprogramm zurückgreifen und gleichzeitig engagierte, aktiv eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützen und die regionale Identität fördern.

"Starker Partner"

Den Zweckverband bezeichnete Bürgermeister König hinsichtlich der Bewilligung von Fördermitteln als „einen starken Partner“. Nach seinen Worten komme mit der Förderung auch eine Anerkennung gegenüber der Kommune, aber auch der Lebensqualität in der Dorfgemeinschaft zum Ausdruck.

Das Kleinprojekt - vom ortsansässigen Ingenieur-Büro Gerhard Fröhlich planerisch aufgearbeitet - ist mit 23 600 Euro veranschlagt. Sowohl Strom-, Wasserleitung und Kanalanschluss sind allerdings nicht förderfähig. Daraus resultieren sich förderfähige Ausgaben in Höhe von 15 747 Euro. Damit beträgt die maximale Zuwendung aus dem Regionalbudget rund 9000 Euro und liegt damit um etwa 950 Euro unter der maximalen Höchstförderung von 10 000 Euro. Bis 1. Oktober muss das Kleinprojekt vollständig durchgeführt und abgeschlossen sein.

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"Der künftige Generationenplatz ist kein 08/15-Projekt, vielmehr wird es ein Konstrukt, welches von Alt und Jung genutzt werden kann und gleichzeitig zur Attraktivität der Dorfentwicklung beiträgt."

Bürgermeister Peter König

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