02.03.2020 - 17:29 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Freie Wähler Schwarzhofen zählen auf Jugend

Auf der Liste der Freien Wähler Schwarzhofen stehen so viele junge Leute, wie sonst nirgends im Markt. Und genau diese seien für den Ort sehr wichtig, betont Landratskandidat Dieter Jäger.

Dieter Jäger, Franz Bauer, Christina Ziereis und Edmund Sukale (von links) setzen bei der Kommunalwahl auf eine junge Liste der Freien Wähler.
von Adolf MandlProfil

Zur Wahlveranstaltung luden die Freien Wähler Schwarzhofen am Samstagabend ins Gasthaus Weiß (Schartenbeck) ein. Die Vorsitzende Christina Ziereis konnte dazu etliche Kandidaten für die Kommunalwahl willkommen heißen. Ihr besonderer Gruß galt dem Landratskandidaten Dieter Jäger aus Schwandorf. Sie stellte sich kurz vor und informierte, dass sie durch ihren Vater (langjähriges Marktratsmitglied Franz Bauer; Anmerkung der Redaktion) "inspiriert" worden sei und sich nun aktiv einbringen wolle.

Auf der FW-Liste habe man die größte Zahl an jungen Leuten, die sich für den Markt Schwarzhofen engagieren und die hier wohnen und leben wollen. Sie bat darum, zur Wahl zu gehen und der FW-Liste die Stimme zu geben.

Der Landrats-Kandidat Dieter Jäger stellte sich auch vor: Er hat vier erwachsene Kinder, seine Frau arbeitet als Tagesmutter und er ist Verkehrsreferent der Polizei für den Landkreis Schwandorf. In dieser Funktion war er oft auch in Schwarzhofen, vor allem beim Neubau der Ortsdurchfahrt. Er lobte die Schwarzhofener Liste, die mit viel jungen Leuten gut aufgestellt sei. Er wolle das Gesicht und die Bedeutung der Freien Wähler auch im Landkreis herausstellen. "Überall, wo Freie Wähler mitwirken, geschieht etwas", konstatierte Jäger und zählte die Verdienste der FW-Fraktion auch auf Landesebene und in der Regierungsverantwortung auf. Er nannte den Wegfall der Studiengebühren, die Rückkehr zum G9, den Wegfall der Straßenausbaugebühren (Strabs) sowie den erhöhten Kindergarten-Beitrag. "Kinder sind erwünscht", betonte er. Er stellte heraus, dass Opposition und sachorientierte Arbeit wichtig seien. Im Kreis müsse man vermehrt Schulden abbauen, um auch bei weniger guten Zeiten und Steuereinnahmen handlungsfähig zu bleiben so der Politiker.

Der Marktrat und Dritte Bürgermeister, Edmund Sukale, ging auf die Arbeit im Gemeinderat ein und stellte heraus, dass man in der abgelaufenen Periode große Investitionen geleistet habe und weitere bevorstünden. Er freue sich, dass so viele junge Leute sich einbringen wollen. Marktrat Franz Bauer stellte heraus, dass er seit 24 Jahren im Marktrat mitarbeitet und "viel erlebt" habe. Er stellte die wichtigen großen Maßnahmen heraus, die in naher Zukunft durchgeführt werden sollen: Die Schule wird saniert, der Kindergarten erweitert, Straßen werden ausgebaut, Baugebiete erschlossen (Bauplätze sollen aber "passen"). "Junge Leute sollen hier wohnen wollen, ältere leben können", betonte er. Deshalb wolle man das Dorfleben stärken und die Zukunft aktiv gestalten.

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