Party-Laune ohne Abpfiff

Drei Tage feiert der SV Seebarn sein Gründungsfest. Zum 50. Vereinsgeburtstag reisen Gäste bis aus Österreich an. In der Festpredigt zieht Pfarrer Schmucker Parallelen zwischen Kirche und Fußball.

Ehrenschirmherrin Margit Reichl, die Schirmherrn Johann und Mathis Schießl, Vertreter der Fuchsberger Brauerei, Festleiter Josef Kirchberger, Ehrengäste und SVS-Vorstand Erich Vetter ließen sich nach dem Bieranstich das erste Getränk schmecken.
von Tobias ZiereisProfil

(zth) Bevor es am Freitag mit dem Bieranstich losging, zog der Jubelverein gemeinsam mit der Schwarzachtaler Blasmusik zu Ehrenschirmherrin Margit Reichl, die alle Anwesenden mit Speis und Trank versorgte. Danach bewegte sich der Zug ins Festzelt, wo Johann Schießl, der gemeinsam mit Sohn Mathias die Schirmherrschaft übernommen hat, das erste Fass Festbier anzapfte. Höhepunkt war am Abend der Auftritt der Stimmungsband "Breznsalzer". Für eine Überraschung sorgte der Besuch einer starken Abordnung aus dem österreichischen Seebarn.

Fordernde "Seiwen-Games"

Am Samstag traten 14 Mannschaften bei den "Seiwen-Games" an. Nicht nur am Lebendkicker bewiesen die Teilnehmer großes Geschick, sondern auch bei der "Aufstiegsleiter", dem "Bauerngolf" oder der "Bierkutschn". Ein zwischenzeitlicher Regen konnte die Teilnehmer nicht entmutigen. Am Ende siegte das Team von "BrennsuppnUnited" knapp vor "Metalica" und der Feuerwehr Seebarn. Abends dann gaben die vier Musiker der Band "Narrisch pack ma's o" Vollgas im "ausverkauften" Festzelt.

Am Sonntag zelebrierten Pfarrer Theo Schmucker und der ehemalige Seebarner Pfarrer Richard Salzl gemeinsam den Festgottesdienst auf der Terrasse des Sportheims. In seiner Predigt stellte Schmucker einige Gemeinsamkeiten zwischen Kirche und Fußball heraus. Doch einen großen Unterschied gebe es: "Im Fußball gibt es die ,A-Karte'", erläuterte der Geistliche. Das sei deshalb die Rote Karte, weil sie meist in der hinteren Hosentasche des Schiedsrichters steckt. Wer diese bekommt, darf nicht mehr mitspielen. Gott schließe jedoch keinen aus, "jeder darf zu jeder Zeit am Spiel teilnehmen".

Line-Dance im Festzelt

Danach spielten im Zelt die Oberpfälzer Seenland-Musikanten zu Frühschoppen und Mittagessen auf. Am Nachmittag trafen sich im Festzelt zahlreiche Line-Dancer, die knapp fünf Stunden lang ihre Tanzkünste zum Besten gaben. Die Freunde des Fußballs kamen beim Spiel einer regionalen Auswahlmannschaft gegen das Bayernliga-Team der DJK Vilzing auf ihre Kosten.

Festleiter Josef Kirchberger dankte allen Personen, die zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben. Er erwähnte auch die örtlichen Vereinen, die den SV beim Aufbau, Ausschank und vielem mehr unterstützt haben. Ein Lob hatte er für das Schirmherrn-Duo sowie die Ehrenschirmherrin parat, die an den drei Tagen überwiegend für hervorragendes Wetter gesorgt hatten.

Für den Festausklang sorgten am Abend wieder die Oberpfälzer Seenland-Musikanten. Auch wenn der Besuch zum Finale etwas spärlich war, war es für die Anwesenden noch einmal ein gebührender und stimmungsvoller Abschluss des SV-Jubiläums.

Die „Breznsalzer“ heizten den Gästen am Freitag mächtig ein.

Eines der Höhepunkte der „Seiwen-Games“ war der Lebendkicker, wo sich die Mannschaften umkämpfte Duelle lieferten

Ehrenschirmherrin Margit Reichl sowie die beiden Schirmherren Johann Schießl (r.) und Mathias Schießl wurden ihrer Aufgabe mehr als gerecht.

Pfarrer Theo Schmucker mit seiner persönlichen, humorvollen Interpretation der „A-Karte“.

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