19.03.2020 - 11:51 Uhr
Oberpfalz

So geht die Puste nicht aus

Der schönste Schmuck für den Strauch sind selbstbemalte Ostereier: Tipps für ein gutes Gelingen hat die Do-it-yourself-Academy (DIY).

Der schönste Schmuck für den Strauch sind selbstbemalte Ostereier.
von Externer BeitragProfil

In vielen Familien ist es ein klassischer Brauch, mit den Kindern zur Osterzeit Eier zu bemalen, die sie dann gemeinsam an den Osterstrauch hängen können. Dafür braucht es leere Eier mit intakter Schale - und vor allem viel Puste, um Eiweiß und Dotter aus dem kleinen Loch zu pressen.

Manch einer ekelt sich aber davor, seinen Mund an das Ei zu drücken, unter anderem aus Angst vor Salmonellen. Mit diesen kleinen Tipps der Do-it-yourself-Academy (DIY) umgehen Oster-Bastler all diese Probleme und das perfekte Osterei gelingt.

Tipp 1: Eierschale säubern

Zuerst sollte man das Ei mit etwas Essig und einem Küchentuch von eventuellen Kot- und Feder-Resten säubern. Mit etwas mehr und längerem Reiben kann man so auch den aufgedruckten Code von der Schale entfernen, da dieser unschön durch die Bemalung durchscheinen kann.

Tipp 2: Eier auspusten

Mit einer Pinnnadel oben und unten vorsichtig ein Loch ins Ei pieksen. Mit dem Schaschlikspieß, einer Stricknadel oder einem Nagel in das Innere stechen, um die Eihaut zu durchpieksen und die Löcher etwas zu vergrößern. Dabei behutsam vorgehen, sonst bekommt die Schale schnell Risse. Nun das Ei über eine kleine Schüssel halten und einen Strohhalm über dem oberen Loch platzieren und mit möglichst viel Druck hinein pusten. Am unteren Ende sollten nun relativ zügig Eiklar und Dotter herausfließen.

Als Alternative können Bastler den Pumpball eines Nasensaugers für Kinder verwenden. Diesen vorsichtig, aber mit etwas Druck über dem oberen Loch platzieren und immer wieder zusammendrücken.

Je dichter die Oberfläche des Saugers mit dem Ei abschließt, desto effektiver ist diese Methode. Das kann je nach Eiform aber auch besser oder schlechter funktionieren.

Fazit:

Mit diesen Pustvarianten spart man eine Menge Luft und kann auch mehrere Eier hintereinander ausblasen, ohne dass man in Ohnmacht fällt.Zum Schluss die leeren Eier möglichst mit etwas Wasser mit Spülmittel auswaschen, um Eireste im Inneren zu entfernen. Dann kann nach Herzenslust bemalt werden. Dazu das Ei etwa auf einen Schaschlikspieß stecken. So kann es von allen Seiten verziert werden, ohne es in der Hand zu halten, und kann zum Trocknen einfach in ein Glas gestellt oder noch besser in etwas Styropor oder Steckschaum gesteckt werden.

Nach dem Trocknen kann man den Aufhängefaden mit einem Stück Holz (zum Beispiel von einem Zahnstocher) verknoten und diesen durch das Loch stecken und innen wieder waagerecht platzieren. Zum Aufbewahren der bemalten Eier eignen sich am besten Eierkartons.

Das brauchen Sie::

Materialliste

Frische Eier (zum farbenfrohen Bemalen am besten weiße)

Eierpiekser oder einfach eine Pinnnadel

Schaschlikspieß

Kleine Schüssel

Essig

Lappen oder Küchentuch

Strohhalm

Nasensauger oder Pumpball

Als Alternative können Bastler den Pumpball eines Nasensaugers für Kinder verwenden.
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