Söllitz bei Trausnitz
02.07.2018 - 11:59 Uhr

14 Helfer in der Not

Die Feier des Patroziniums der Wallfahrtskirche in Söllitz ist ein Höhepunkt im Jahreskreis der Pfarrei Trausnitz.

Zahlreiche Gläubige aus Nah und Fern beteiligten sich an der eucharistischen Prozession durch den Ort. bnr
Zahlreiche Gläubige aus Nah und Fern beteiligten sich an der eucharistischen Prozession durch den Ort.

Nachweislich seit dem Jahr 1508 ist dieses Heiligtum der Gottesmutter und der 14 Hl. Nothelfer ein Gnadenort für Christen, die sich in Nöten an die großen Fürsprecher wenden. Der 29. Juni, der Namenstag der Kirchenfürsten Peter und Paul, ist der Weihetag der Wallfahrtskirche, von daher wird auch das Patrozinium am ersten Sonntag im Juli gefeiert.

Auch heuer gaben wieder viele Gläubige aus der näheren und weiteren Umgebung dem wundertätigen Gnadenbild mit seiner seltenen Strahlkraft die Ehre. An jeder Stelle in der Kirche ist der Blick der Gottesmutter auf den Hilfesuchenden gerichtet. Pfarrer Hans Spitzhirn, der den Festgottesdienst zelebrierte, ermutigte in seiner Predigt die Gläubigen, auf die Fürsprache der 14 Hl. Nothelfer zu vertrauen und immer wieder ihren Beistand zu suchen.

Am Kircheneingang ist ein Büchlein von Pater Anselm Grün aufgelegt, das anschaulich die Anliegen beschreibt, für die der jeweilige Heilige als Fürsprecher steht. An den Festgottesdienst schloss sich eine eucharistische Prozession durch den Ort an, an der sich neben zahlreichen Wallfahrern auch die Vereine der Gemeinde beteiligten. Die kirchlichen Feierlichkeiten wurden vom Kirchenchor unter der Leitung von Antonia Kalb und der Blaskapelle „Bayrisch Blech“ gestaltet. Nach der Andacht am Nachmittag segnete Pfarrer Hans Spitzhirn eine Reihe von Fahrzeugen, die vor dem Gotteshaus aufgestellt waren.

Die Feuerwehr Söllitz feierte am Kirchenpatrozinium ihr traditionelles Gartenfest. Bei dem heißen Wetter war eine Erfrischung besonders willkommen.

Zum Abschluss der  Prozession erteilte Pfarrer Hans Spitzhirn den Gläubigen den eucharistischen Segen. bnr
Zum Abschluss der Prozession erteilte Pfarrer Hans Spitzhirn den Gläubigen den eucharistischen Segen.
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