Nach zweijähriger Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie beteiligten sich 80 Gläubige, darunter auch eine beachtliche Anzahl von Kindern, an der Fußwallfahrt der Expositur Sorghof zum Gnadenort Gößweinstein. Bei wechselhaften Wetter ging es unter der Führung von Pilgerleiter Manuel Plößner und Vorbeter Otto Sertl singend und betend auf die 25 Kilometer lange Wegstrecke ab Michelfeld durch die fränkischen Wälder und Fluren. Pilgerbetreuerin Sandra Jitschin kümmerte sich mit ihrer Mannschaft um das leibliche Wohlbefinden.
Um 12.30 Uhr zog die Gruppe unter feierlichem Glockengeläut in die Basilika ein. Feierlicher Höhepunkt war das Wallfahrtsamt. Gestärkt mit den Segnungen der Kirche traten die Wallfahrer am nächsten Tag nach einem Gottesdienst den Heimweg an. Für die Sicherheit auf den teils stark befahrenen Straßen sorgte die Sorghofer Feuerwehr.
Am Ortseingang empfingen Angehörige der Pfarrgemeinde mit Pater Jimmy Joseph an der Spitze die Heimkehrer. Mit den Klängen der Bläser des Musikvereins Vilseck ging es zum feierlichen Abschluss in die Herz-Jesu-Kirche. Fester Bestandteil der Wallfahrt war das Lob- und Danklied „Sei gelobt und hochgepriesen“. Es erklang sowohl am Gnadenort als auch bei der Rückkehr in die heimische Pfarrkirche. Otto Sertl dankte allen, die zum Gelingen beigetragen haben, und hob hier besonders die Bildträgerin Christina Kergl hervor. Stehenden Applaus der Wallfahrer gab es für Otto Sertl und Manuel Plößner. Für ihre oftmalige Teilnahme an der Wallfahrt wurden geehrt: Otto Sertl (55), Matthias Hermann (35), Christine Krause (30), Patricia Wywiol (30) und Helmut Schwindl (30).















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