14.03.2019 - 17:22 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Geballte Feuerwehrkompetenz

Es wird ein Feuerwehr-Mega-Event: die Jahresversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Bayreuth am 5. April. Sie ist zugleich der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr sowie Infoveranstaltung für Neuerungen im Feuerwehr- und Verbandswesen.

Die elf Feuerwehren der Großgemeinde organisieren die Jahresversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Bayreuth. Schon 2008 waren sie dafür und den zwei Monate später stattgefundenen Kreisfeuerwehrtag der Ausrichter.
von Autor HAIProfil

350 Personen werden zur Jahresversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Bayreuth in der Sportarena Speichersdorf erwartet. Nach 2008 findet sie zum zweiten Mal in der Großgemeinde statt. Unter Federführung der Stützpunktfeuerwehr Speichersdorf um Sebastian Koch und Volker Hammon wird sie von den elf Ortswehren organisiert. Jede stellt drei Mann.

Kreisbrandrat und Vorsitzender Hermann Schreck wird am 5. April neben zahlreichen Feuerwehrführungskräften, Vorsitzenden und Kommandanten eine eindrucksvolle Zahl an Jugendfeuerwehrleuten begrüßen können. Mit dabei auch Landrat Hermann Hübner sowie eine beachtliche Anzahl an Bürgermeistern und Mitgliedern des Kreisrates. Ebenso kommen Vertreter des Landratsamtes Bayreuth, Deutschen Feuerwehrverbandes, Landerfeuerwehrverbandes Bayern sowie der Polizei, des Roten Kreuzes und der weiteren Rettungsorganisationen, sämtliche Ehrenmitglieder, Ärzte und Förderer sowie zahlreiche Vertreter der Wirtschaft.

Schreck wird in seinem Jahresbericht der Feuerwehren im Landkreis Bayreuth über deren Einsatztätigkeiten im abgelaufenen Jahr sowie deren vielfältiges Tätigkeits- und Ausbildungsspektrum berichten. 2018 hatte der Verband 16 111 Mitglieder in 181 Feuerwehren. Seit Jahren setzt der Kreisfeuerwehrverband auf den Nachwuchs: Mit 38 Gruppen und 622 Kindern stand 2018 der Landkreis Bayreuth im bayernweiten Vergleich an vorderster Stelle. Und man hatte ein nächstes Ziel: Mindestens 50 Kindergruppen sollten es bald sein. Man darf gespannt sein, wie die Entwicklung von statten gegangen ist. Die Verantwortlichen erhoffen sich von ihrem Engagement, einer durch den demografischen Wandel und permanenten Mehrbelastung drohenden Personalnot entgegen zu wirken.

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