10.10.2019 - 14:51 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Räte respektieren Wünsche von Bauherren

Gut meinte es der Speichersdorfer Bauausschuss mit den ihm vorgelegten Antragen für Baumaßnahmen. Gegen keinen erhob das Gremium Einspruch.

von Arnold KochProfil

Das galt zunächst für eine isolierte Befreiung im Baugebiet Hopfengarten. Dort soll Ein Grundstück in der Pointstraße bis zu einer Höhe von zwei Metern zur besseren Flächennutzung aufgefüllt werden. Zulässig ist jedoch nur ein Meter. Nachdem das Vorhaben mit dem Nachbarn abgestimmt ist, gaben auch die Räte ihre Zustimmung. Zum nahen Marterl berichtete Bürgermeister Manfred Porsch, dass dieses zwischen den beiden Bäumen mit entsprechendem Fundament errichtet wird.

Eine Geseeser Familie will im Baugebiet Hopfengarten ein Walmdach mit 18 statt 36 bis 40 Grad Neigung errichten. Eine Befreiung von den Bebauungsvorschriften war erforderlich. Der Schönberger Eigentümer eines Grundstückes in Kodlitz zeigte den genehmigungsfreien Abbruch eines alten Vorratskellers auf der Flurnummer 10/3 an. Dagegen und gegen die Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes bestanden keine Einwände. Auch für einen Wohnhausum- und -ausbau in der Weidener Straße gab es isolierte Befreiung, da ein Pult- das Satteldach ablösen soll.

Eine Speichersdorferin möchte dauerhaft einen fahrbaren Verkaufsstandes auf dem Privatgrundstück Flurnummer 224 im Bereich des Gewerbegebietes Weidener Straße aufstellen. Ein nahe des Altkleidercontainers geplanter Imbisscontainer südlich des Tedi-Marktes benötige eine isolierte Befreiung für das geplante Pult- anstatt Satteldach. Die Öffnungszeiten sind denen der dortigen Märkte angeglichen. Die Ver- und Entsorgungskriterien für den Kebab-Stand sind geregelt. Der Ausschuss gab grünes Licht.

Die Eigentümer eines Wohnhauses in der Buchenstraße wollen die Abmessung ihres Um- und Anbaues verringern. Durch die geänderte Dachform vom Sattel- zum Flachdach und Überschreitung der Baugrenze war eine Befreiung von den Bebauungsvorschriften notwendig. Die erforderlichen Sichtdreiecke sind nach Behördenvorgabe freizuhalten. Der Befreiung stand nichts im Wege.

Hintergrund:

Bahn sucht Mobilfunkstandort

Bürgermeister Manfred Porsch informierte über einen geplanten Mobilfunkstandort der Deutschen Bahn AG. Zur Versorgung an der Strecke Kirchenlaibach–Marktredwitz ist im Bereich Göppmannsbühl der Aufbau einer Mobilfunkstation mit GSM-UMTS-LTE-Standard erforderlich. Die Gemeinde wird an der Standortsuche beteiligt. In der Diskussion schlug das Gremium die Mitnutzung des vorhandenen Funkmastes auf der Wirbenzer Höhe oder das Verschieben Richtung Bahnhof Kirchenlaibach südwestlich der Bahnlinie vor.

Günter Bauer (UBV) bemängelte, dass das zwischen den Spurbahnen der gebauten Flurbereinigungswege verwendete Schottermaterial nicht verdichtungsfähig ist. Auf den Asphalt geschleudertes Material sei für Radfahrer gefährlich. Die Gemeinde wird dem Bauträger Nachsanden mit bindigem Material vorschlagen.

Zur Anfrage von Gerd Zeltmeisl (CSU) zum Stand der Fahrbahnverbesserung zwischen Speichersdorf und Windischenlaibach, erklärte Porsch, dass die Gemeinde nur die Asphaltierung der Setzungen durch den Wasserleitungsbau auf halber Fahrbahnbreite vornimmt. Den Rest saniere das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach innerhalb der nächsten beiden Jahre.

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