"Die Kinder mit ihren Erzieherinnen und Handwerker sind die Wichtigsten heute. Wir feiern heute mit viel Freude das Richtfest für eure neuen Kinderkrippenräume." Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Christian Porsch den kurzen, aber feierlichen öffentlichen Teil des Richtfestes zum Anbau der Kindertagesstätte Birkenweg. "Wer will fleißige Handwerker seh'n, der muss zu uns Kindern geh'n, Stein auf Stein, dann woll'n wir dann bald fertig sein", intonierten die Kindergartenkinder, die für ihre Darbietung Gummibärchen erhielten.
Keine Probleme beim Baumaterial
"Wir sehen hier einen weiteren Meilenstein für unsere Kinder wachsen. Die gute Nachricht ist: Wir haben für dieses Projekt keine Nachschubprobleme beim Baumaterial. Für alle weiteren Folgegewerke liegen Angebote vor, die wir in der nächsten Ratssitzung vergeben können. Es geht ohne Pause weiter", teilte Porsch mit. Ziel der Gemeinde ist es, dass die in den vor der Kita aufgestellten Containern untergebrachten Kinder zum Jahresbeginn 2022 in die neu geschaffenen Räume umziehen. Die leer werdenden Container werden anschließend vom Kindergarten Krabbelkiste in der Breslauer Straße mit Leben gefüllt. Mit dem 1,1 Millionen Euro teuren Neubau entstehen zwölf neue Krippenplätze.
Unfallfreie Arbeiten
Porschs Dank galt dem gesamt Kita-Personal für deren vorbildliche Arbeit. Ebenso lobte er vor allem die Firma Rupprecht aus Lorenzenreuth bei Marktredwitz, die sowohl für die Maurer- als Zimmererarbeiten unfallfrei verantwortlich zeichnete.
Nach dem perfekten Eindrehen der letzten Sparrenschraube durch das Gemeindeoberhaupt trug Zimmererpolier Thomas Schnürrer seinen Richtspruch vor: "Einen Kindergarten sollte man haben, so schön wie jed's andere Haus, wobei Sang und Spiel sich laben für Kinder in Ergänzung zum Elternhaus. Der Herr möge seinen Segen allzeit diesem Kindergarten geben." Mit einem dreifachem Hoch auf Kinder, Bauleut und -herrn samt Glasscherben der geleerten Sektgläser soll weiter Glück in das neue Kita-Gebäude einziehen.
"Wir sind froh als Evangelische Kirchengemeinde und Diakonieverein, dass die Kinderzahl in Speichersdorf wächst und die Kitas immer mehr Kindern beherbergen. Wir danken der Kommune für ihr großes Engagement und den Bauhandwerkern für ihre wertvolle Arbeit", erklärte Pfarrer Hannes Kühn. Dem Dank schloss sich Kita-Leiterin Daniela Veigl an alle Beteiligten mit großer Freude auf die baldige Fertigstellung an. 13 pädagogische Fachkräfte sind in der Kita derzeit beschäftigt und umsorgen in je zwei Kinderkrippen- und -gartengruppen 78 Mädchen und Buben.
Architekt Johannes Winterl vom Büro Dierl betonte die reibungslose Zusammenarbeit mit Gemeinde und Baufirmen für einen zügigen Bauablauf.
Baukosten gut berechnet
■ Im Anbau werden ein Speiseraum mit Küche, Gruppen- und Ruheraum, Sanitärbereich, Mitarbeiterumkleide sowie Kinderwagen- und Elternwarteraum mit Schmutzbereich samt Zugang zum Garten untergebracht sein.■ Mit der Krippenerweiterung geht eine Personalmehrung einher, die von einer Erweiterung der Sozial- und Personalräume begleitet wird. ■ Die Küche wurde in Richtung des künftigen Parkplatzes verlegt, um die Anlieferung durch eine Cateringfirma zu erleichtern. Alle Räume sind erdgeschossig und mit Fluchttüren nach außen ausgestattet.■ Das neue Gebäude weist eine Fläche von 262,8 Quadratmetern und einen umbauten Raum von 1431 Kubikmetern auf.■ Erfreulich für die Gemeinde ist, dass die ermittelten Baukosten von 1 086 470 Euro sich punktgenau mit der tatsächlichen Investitionssumme von 1,1 Millionen Euro decken. (ak)
- Im Anbau werden ein Speiseraum mit Küche, Gruppen- und Ruheraum, Sanitärbereich, Mitarbeiterumkleide sowie Kinderwagen- und Elternwarteraum mit Schmutzbereich samt Zugang zum Garten untergebracht sein.
- Mit der Krippenerweiterung geht eine Personalmehrung einher, die von einer Erweiterung der Sozial- und Personalräume begleitet wird.
- Die Küche wurde in Richtung des künftigen Parkplatzes verlegt, um die Anlieferung durch eine Cateringfirma zu erleichtern. Alle Räume sind erdgeschossig und mit Fluchttüren nach außen ausgestattet.
- Das neue Gebäude weist eine Fläche von 262,8 Quadratmetern und einen umbauten Raum von 1431 Kubikmetern auf.
- Erfreulich für die Gemeinde ist, dass die ermittelten Baukosten von 1 086 470 Euro sich punktgenau mit der tatsächlichen Investitionssumme von 1,1 Millionen Euro decken.

















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