04.12.2019 - 10:40 Uhr
SpeinshartOberpfalz

CSU Speinshart nominiert Gemeinderatskandidaten

Wenn es um die Heimat geht, haben Parteiinteressen keinen Platz, sagt Albert Nickl. Die CSU Speinshart setzt deshalb auf ein Bündnis mit allen Bürgern. Diese Aussage spiegelt sich in der Gemeinderatsliste der CSU wieder.

24 Speinsharter aus allen Ortsteilen bewerben sich bei der Gemeinderatswahl 2020 auf dem CSU-Wahlvorschlag um die insgesamt 12 Mandate. Auf der Liste kandidieren auch Nichtmitglieder der CSU. Darüber freuen sich auch Bürgermeister Albert Nickl und Landrat Andreas Meier. Aus beruflichen Gründen fehlen auf dem Bild die Bewerber Florian Ackermann und Martin Rodler,
von Robert DotzauerProfil

Deshalb wurde die Nominierungsversammlung in der Gaststätte Waldeslust in Süßenweiher zu einem Treffen der Willigen und kommunalpolitisch Interessierten, die bereit sind, ihre Kraft und ihre Kenntnisse für das Wohl der Klostergemeinde einzusetzen, wie es Bürgermeister und CSU-Ortsvorsitzender Albert Nickl formulierte. „Bei uns ist jeder willkommen, der Lust auf Kommunalpolitik hat“, stellte der Versammlungsleiter fest. Von den Wahlausschussmitgliedern Landrat Andreas Meier, CSU-Schriftführer Dieter Schober und Hermann Ott souverän geleitet, verlief die gut vorbereitete Wahl der 24 Kandidaten in geheimer Abstimmung professionell.

Noch vor der Wahlhandlung umriss Bürgermeister Albert Nickl wichtige Zukunftsthemen. Der CSU-Ortsvorsitzende präsentierte eine Liste an Gemeindewünschen, die auf Verwirklichung warten. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit enthielt die vorgetragene Wunschliste als nächste Großprojekte die Innensanierung des Gemeindezentrums und die energetische Sanierung der Kindertagesstätte einschließlich der Erweiterung der Betreuungsmöglichkeiten.

Nickl nannte zudem als weitere Schwerpunktthemen eine Forcierung alternativer Energien mit Einbindung der Bevölkerung, den Umbau der Straßenbeleuchtung, die Fortführung von Straßensanierungen und als Sonderprojekt des ILE-Verbundes den Ausbau wichtiger Kernwegeverbindungen, zum Beispiel mit der gemeindeübergreifenden Wegtrasse zwischen dem Gemeindegebiet und Großkotzenreuth und Wegebauten vom Barbaraberg nach Scheckenhof und von Seitenthal ins Moos. Der Bürgermeister schlug ferner vor, weitere Fahrbahnteiler in Tremmersdorf und Speinshart zu errichten und ein Augenmerk auf Dorfplätze und Kinderspielplätze zu richten.

Auf der Zukunftsagenda steht auch die Erweiterung des Baugebietes Krummacker in Speinshart, die Fortführung der Breitbandinitiative, einer neuer Bauhof, weitere Dorferneuerungsmaßnahmen, die ökologische Umgestaltung der Creußen und des Mühlbaches, der Radwegbau zwischen Speinshart und Dobertshof als Lückenschluss zwischen Eschenbach und Kemnath, die Unterstützung der Vereinswelt und der Dorfgemeinschaften, Ergänzungen beim Fuhrpark der Feuerwehren und die Renaturierung der Bauschuttdeponie und des Tonabbaugeländes. Seinen kommunalpolitischen Ausblick beendete Nickl mit der Feststellung: „Es wird deshalb in Speinshart keine Langeweile geben“.

Die Vorstellung der Kandidaten, davon fünf Damen, übernahm der Versammlungsleiter. Nickl verwies auf eine gute und ausgewogene Liste mit Vertretern aus allen Gemeindeteilen. Der Bürgermeister würdigte die Bewerber um einen Sitz im Gemeinderat als Schwergewichte im Berufsleben und im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde mit starker Verankerung im Vereinsleben. Der Altersdurchschnitt beträgt 42 Jahre. Gleichzeitig bedauerte Nickl das Ausscheiden von CSU-Gemeinderatssprecher Roland Lins und der Gemeinderäte Werner Dobmeier und Gabriele Müller. In geheimer Abstimmung erhielt die Kandidatenliste einschließlich der vorgeschlagenen Platzierung alle Stimmen der 29 Wahlberechtigten.

Info:

Die Gemeinderatsliste der Speinsharter CSU

1. Platz: Albert Nickl, 56 Jahre, Speinshart, Bürgermeister; 2. Roland Hörl (46), Tremmersdorf, Klärwärter und 2. Bürgermeister; 3. Christian Höllerl (32), Seitenthal, Prokurist, Gemeinderat; 4. Monika Meyer (57), Speinshart, Raumausstattermeisterin; 5. Richard Neukam (58), Zettlitz, Zimmerermeister und Gemeinderat; 6. Mathias Pleiß (50), Tremmersdorf, Förderlehrer; 7. Josef Rupprecht (45), Haselbrunn, Landwirt und Gemeinderat; 8. Wolfgang Merkl (37), Speinshart, Schreiner und Gemeinderat; 9. Andreas Morgner (40), Münchsreuth, Elektriker; 10. Martin Rodler (53), Tremmersdorf, Maschinenschlosser; 11. Philipp Seitz (22), Zettlitz, Mechatroniker. 12; Melanie Reis (43), Speinshart, Friseurin; 13. Helmut Diepold,(47) Speinshart, Sozialversicherungs-Fachwirt; 14. Gabriele Scherl (53), Tremmersdorf, Assistenz-Innovation; 15. Günter Ring (50), Tremmersdorf, Industriemechaniker; 16. Jasmin Hörl (35), Tremmersdorf, Heilerziehungspflegerin; 17. Norbert Dötsch (53), Speinshart, Software-Ingenieur; 18. Alexandra Gittler (49), Tremmersdorf, Erzieherin; 19. Florian Ackermann (34), Speinshart, Studienrat; 20. Benjamin Roder (37), Seitenthal, Berufsschullehrer; 21. Johann Meyer (29), Speinshart, Gemeindearbeiter; 22. Christopher Schleicher, (23) Tremmersdorf, Student; 23. Michael Schmid (24), Tremmersdorf, Baumeister; 24. Dieter Schober (51), Speinshart, Verwaltungs-Fachwirt. Ersatzkandidaten sind Berufsschullehrer Winfried Hübner (61) aus Speinshart und Manfred Diepold (48), Vorarbeiter, ebenfalls aus Speinshart. Als Vertrauensleute der Liste bestimmte die Versammlung Roland Lins und Josef Wiesend. (do)

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