Speinshart
09.03.2026 - 16:22 Uhr

In den Forstbetrieben Eschenbach stehen Digitalisierung und Waldumbau im Fokus

Die FBG Eschenbach vertritt mittlerweile 1350 Waldbesitzer. Auf der Jahresversammlung wird über Digitalisierung, Waldumbau und aktuelle Herausforderungen im Forstbereich diskutiert.

Helmut Irlbacher (von links) und die Vorstandschaft mit Stefan Lindner, Manfred Schmid und David Karl bei der Jahresversammlung der FBG Eschenbach. Bild: Herbert Ziegler
Helmut Irlbacher (von links) und die Vorstandschaft mit Stefan Lindner, Manfred Schmid und David Karl bei der Jahresversammlung der FBG Eschenbach.

Die Jahresversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Eschenbach fand im voll besetzten Gemeindezentrum Speinshart statt. Vorsitzender Manfred Schmid aus Schlammersdorf begrüßte neben den Waldbesitzern auch zahlreiche Ehrengäste, darunter Vertreter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Tirschenreuth und der Forstlichen Vereinigung der Oberpfalz. Auch Bürgermeister aus Speinshart, Eschenbach, Vorbach und Schlammersdorf waren laut der Pressemitteilung anwesend.

Wenig Käferbefall

Die FBG Eschenbach vertritt mittlerweile 1350 Waldbesitzer mit fast 9 200 Hektar Fläche. Im vergangenen Jahr wurden sechs Gebietsversammlungen abgehalten, um alle Mitglieder auf dem Laufenden zu halten. „Das Waldjahr 2025 ist eine kleine Erholung, aber keine Trendwende“ hieß es eingangs des Berichts von Geschäftsführer David Karl. Es war nahezu kein Käferbefall, die zu geringen Niederschläge im Frühjahr seien durch den überwiegend nassen Sommer ausgeglichen worden, was hilfreich für die Frühjahrskulturen war, diese über den Sommer zu bringen.

Beim Holz gab es gute Nachfrage bei guten Preisen, "wir als Waldbesitzer können uns aktuell nicht beschweren". Die Sägewerke seien nicht so ganz zufrieden. Die Nachfrage nach Holzenergie sei gestiegen, Brennholz reine Mangelware. .

Wie auf der Versammlung informiert wurde, kann der bereits im letzten Jahr vorgestellte neue liegend betriebene Holzspalter gegen eine Tagespauschale vom Standort Neuzirkendorf ausgeliehen werden. Ein zusätzlicher Mitarbeiter für den Außendienst wurde eingestellt, der sich in dualer Ausbildung zum Forstwirt befindet. Eine Sammelpflegemaßnahme mit 15 Waldbesitzern über 7 Hektar wurde erfolgreich durchgeführt. Die Holzpreise zeigten ein Plus, insbesondere Eichenholz war sehr gefragt. Insgesamt wurden 49.000 Festmeter Holz vermarktet.

Helmut Irlbacher präsentierte die Bilanz des Geschäftsjahres 2024/2025. Die größten Posten waren der Wert der eingeschlagenen, aber noch nicht abgefahrenen Hölzer und die Forderungen an Sägewerke. Der Jahresüberschuss konnte in das Betriebsvermögen einfließen.

Digitalisierung im Forstbereich

Stellvertretender Vorsitzender Stefan Lindner moderierte die Satzungsänderung, die digitale Möglichkeiten für Kündigungen und Mitteilungen einführt. Martin Gotche, Leiter des Forstreviers Eschenbach, informierte über Neuerungen bei waldbaulichen Förderungen: Das Waldförderportal iBALIS ermöglicht digitale Anträge für Fördermaßnahmen. Waldbesitzer können die FBG beauftragen, diese Anträge gegen eine Gebühr zu stellen. Das bayerische Staatsministerium unterstützt diese Maßnahmen großzügig.

Diese Meldung basiert auf Informationen der FBG Eschenbach und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

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