02.03.2026 - 10:17 Uhr

Spiel mit Farbe und Form im Raum – neue Ausstellung in der Städtischen Galerie Cordonhaus Cham

In der Städtischen Galerie Cordonhaus in Cham öffnet die Ausstellung „Spielend“. Malerei von Petra Amerell trifft auf Skulpturkunst von Christian Heß. Ein Dialog mit Farbe, Humor und frühlingshaften Impulsen.

  • Was: Ausstellung "Spielend" mit Petra Amerell und Christian Heß
  • Wann: Vernissage am Samstag, 7. März, um 19 Uhr; Finissage am Sonntag, 3. Mai, um 15 Uhr
  • Wo: Städtische Galerie im Cordonhaus in Cham

Eine große Skulptur von Christian Heß empfängt die Besucherinnen und Besucher im Hof der Städtischen Galerie Cordonhaus in Cham. "Leicht und zugleich kraftvoll" markiere sie laut Mitteilung den Eingang und bilde die Ouvertüre zur Ausstellung „Spielend“. "Malerei von Petra Amerell und Skulpturen von Christian Heß eröffnen einen Dialog voller Farbe, Humor und frühlingshafter Anspielungen." Die Ausstellung wird am Samstag, 7. März, um 19 Uhr eröffnet.

Petra Amerell arbeitet mit einem Fokus auf Farb- und Lichtführung. Sie nutzt Tonwerte, Nuancen und feine Übergänge, um Tiefe und Atmosphäre in ihren Bildern zu erzeugen. Ihre Werke erforschen klare, dennoch expressive Formen, die Raum für Reflexion und Emotion lassen. In ihrem Atelier ist das Labor der Experimente zentral: Schichtungen, Lasuren und unterschiedliche Malgründe werden getestet, um neue Farbwirkungen zu finden.

Der Arbeitsprozess beginnt oft mit Skizzen oder skizzenhaften Ansätzen. Daraus entwickelt sie Kompositionen und überführt diese schrittweise in finale Bildflächen. Licht ist für Petra Amerell zentrales Gestaltungselement. Mit Licht formt sie Stimmungen und betont die Plastizität von Formen. Durch verschiedene Textureffekte, Pinselstrich-Dynamik oder einem Farbauftrag mit dem Spatel erhält die Oberfläche Substanz und Tiefe. Ziel ihres künstlerischen Schaffens ist eine zugleich spielerische und nachdenkliche Welt, in der Farbe, Form und Raum in Beziehung zueinander treten.

Christian Heß arbeitet an der Schnittstelle von Materialität und Bewegung. Er erkundet, wie Werkstoffe wie Metall, Stein oder Holz in Form gebracht werden können, um räumlich zu wirken und dynamische Eindrücke zu erzeugen. Der Bildhauer strebt nach Leichtigkeit im Raum, auch dann, wenn das Material schwer erscheint. Seine Arbeitsweise ist das Experiment. So schafft Christian Heß ein Spannungsfeld zwischen Struktur und Fluss. Klare Grundformen entwickeln sich so zu schwingenden, offenen Strukturen, die Bewegung suggerieren. Zur Finissage am Sonntag, 3. Mai, um 15 Uhr gestaltet Christian Heß eine Performance.

Weitere Informationen gibt es auf www.cham.de. Geöffnet ist mittwochs bis sonntags sowie feiertags von 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 14 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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