27.02.2022 - 11:23 Uhr

Stadttheater Amberg startet im März voll durch

Im Stadttheater Amberg stehen im März gleich 13 Veranstaltungen auf dem Programm. So viele wie schon lange nicht mehr. Das liegt auch am Kindertheater-Festival. Wir haben alle Termine in einer Übersicht zusammengefasst.

Mittwoch, 9. März, 20 Uhr, Casino-Saal: Philip Zoubek Trio

Philip Zoubek hat sich innerhalb des zeitgenössischen europäischen Jazz mit seinem Spiel am Flügel und am Synthesizer ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Für seine neue und höchst differenzierte Klangsprache bilden nicht nur Referenzgrößen aus der Jazzgeschichte ein Hintergrundflimmern, sondern auch Vertreter der zeitgenössischen Neuen Musik. Am Mittwoch, 9. März, 20 Uhr, gastiert Zoubek mit seinem Trio bei „Jazz is back in town“ im Bühnenraum des Amberger Stadttheaters. Mit Kontrabassist David Helm und Schlagzeuger Dominik Mahnig hat Philip Zoubek 2018 das Album „Outside“ veröffentlicht, das er an diesem Abend dem Amberger Jazz-Publikum präsentieren wird. Ebenso spielen die drei Musiker Werke aus ihrem Folgealbum „Nonplaces“, das während der Corona-Pandemie entstanden ist. Mit extremer Dynamik, unverbrauchten Wendungen, konziser Präzision und immenser Spielfreude dürfen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer auf einen Jazz-Abend der Extraklasse freuen. Tickets für 19 Euro (ermäßigt 9,50 Euro) sind in der Tourist-Information der Stadt Amberg erhältlich. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygieneregeln im Bühnenraum des Amberger Stadttheaters statt. Die 2G (geimpft oder genesen) werden vor dem Eingang zum Theater ab 19 Uhr kontrolliert.

Samstag, 12. März, 19.30 Uhr: Wackersdorf

Ein Bühnenstück nach dem gleichnamigen Kinofilm von Oliver Haffner und Gernot Krää. Haffners erfolgreicher Spielfilm, der beim Filmfest München mehrere Publikumspreise erhielt, wurde vom Landestheater Schwaben erstmals für die Bühne adaptiert und ist am Samstag, 12. März, um 19.30 Uhr im Amberger Stadttheater zu sehen. Im Anschluss an die Vorstellung wird es ein Nachgespräch mit der Dramaturgin des Landestheater Schwaben, Julia Hammerstiel, sowie Alt-Landrat Hans Schuierer persönlich geben. Tickets sind in der Tourist-Information Amberg erhältlich, es gelten die jeweils tagesaktuellen Hygienebestimmungen, über die das Stadttheater auf seiner Internetseite und den Social-Media-Kanälen informiert.

Mittwoch, 16. März, 19.30 Uhr: Die Tanzstunde

Ever Montgomery muss für eine Preisverleihung dringend tanzen lernen. Allerdings verabscheut er jeglichen Körperkontakt, denn der Professor für Geowissenschaften leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer speziellen Form des Autismus. Auf Anraten des Hausmeisters spricht er seine Nachbarin Senga Quinn an. Sie ist Tänzerin, doch nach einer Beinverletzung ist fraglich, ob sie in ihrem Leben jemals wieder tanzen kann. Also bietet Ever ihr für eine Tanzstunde 2153 Dollar. Senga lehnt dieses Angebot zunächst als „unmoralisch“ ab. Doch schließlich siegt die Neugier und sie beginnen mit dem Unterricht. Schnell entwickeln sich zwischen dem ungleichen Paar absurde Situationen, denn Ever nimmt alles wörtlich, was Senga sagt und gerät in Panik, als es um erste Berührungen geht, die beim Tanzen unvermeidlich sind. Die Hauptrollen spielen Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen. Tickets sind in der Tourist-Information Amberg erhältlich, es gelten die jeweils tagesaktuellen Hygienebestimmungen, über die das Stadttheater auf seiner Internetseite und den Social-Media-Kanälen informiert.

Donnerstag, 17.März, 19.30 Uhr: Hape Kerkelings "Kein Pardon"

Samstagabend im Ruhrpott. Die Eurovisions-Hymne dröhnt aus dem Fernseher. Höchste Zeit, die letzten Schnittchen zu servieren und es sich auf dem Sofa bequem zu machen. Als dann die Titelmelodie ertönt, stimmen alle schunkelnd mit ein: „Witzigkeit kennt keine Grenzen! Witzigkeit kennt kein Pardon!“ Seit Jahrzehnten spielt sich in Peter Schlönzkes Familie jeden Samstagabend das gleiche Ritual ab. Einmal Heinz Wäscher, dem Moderator der Samstagabendshow, die Hand schütteln, das war schon immer Peters heimlicher Traum. Doch als er über ein Casting das wahre Gesicht Wäschers kennenlernt, platzt ihm vor laufender Kamera der Kragen. Das Musical von Thomas Hermanns und Hape Kerkeling basiert auf dem gleichnamigen Film „Kein Pardon“ (Regie: Hape Kerkeling) aus dem Jahr 1993. Nach der Uraufführung im Capitol Theater Düsseldorf ist das Musical nun erstmalig auf Tournee.

Freitag, 18. März, 19.30 Uhr: Kammerakademie Potsdam und Liza Ferschtman

Felix Mendelssohn-Bartholdy steht im Mittelpunkt des Programms, das die Violinistin Liza Ferschtman eigens für ihr Konzert mit der Kammerakademie Potsdam im Stadttheater Amberg zusammengestellt hat. Wie kaum ein anderer Komponist hat sich Mendelssohn um die Wiederentdeckung Johann Sebastian Bachs verdient gemacht. Liza Ferschtman wurde als Tochter russischer Juden geboren. Einen ersten musikalischen Einfluss auf sie hatte der Violinist Philipp Hirschhorn, der ein enger Freund der Familie war. Liza Ferschtman erhielt Unterricht bei Herman Krebbers am Conservatorium van Amsterdam, Ida Kavafian am Curtis Institute of Music in Philadelphia und David Takeno in London. Gegenwärtig wird sie für ihre leidenschaftlichen Darbietungen und geschickt konzipierten Programme gefeiert. Im Konzert am 18. März tritt sie als Leiterin, Konzertmeisterin und Solistin auf. Tickets sind ab sofort in der Tourist-Information der Stadt Amberg erhältlich. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygieneregeln im Stadttheater statt. Die 2G (geimpft oder genesen) werden vor dem Eingang zum Theater ab 18.30 Uhr kontrolliert.

Sonntag, 20. März, 15.30 Uhr: Die Abenteuer der Musikpiraten (Kindertheater-Festival)

Der kleine Locke will auch Musik-Pirat werden. Als Neuer an Bord stellt er aber erstaunt fest, dass das wilde Piratenleben mit Putzen und Kochen beginnt. Auf seiner Geige quietscht er anfangs noch ziemlich herum. Als die Piraten bei einem Sturm über Bord fliegen und auf einer Insel gefangen werden, muss Locke sie mit seinem Geigenspiel frei spielen. Das kann nur schief gehen. Zum Glück aber träumt die Insel-Prinzessin davon, Piratin zu werden. Und so entsteht ein spannendes und musikalisches Abenteuer. Erwachsene zahlen zehn Euro, Kinder fünf Euro. Eine Produktion des Figurentheaters Die roten Finger, Hannover.

Montag, 21. März, 8.30, 10.30 und 16 Uhr: Gustav, der Flugradbauer (Kindertheater-Festival)

Das Erzähl- und Objekttheater handelt vom Traum vom Fliegen. Geeignet ist es für Kinder ab sieben Jahre. Erwachsene zahlen zehn Euro, Kinder fünf Euro. Eine Produktion des Theaters Patati-Patata, Reutlingen.

Dienstag, 22. März, 8.30, 10.30 und 16 Uhr: FarbAffenLand (Kindertheater-Festival)

Das Schauspiel über Freundschaft und Anders-Sein richtet sich an Kinder ab vier Jahren. Eine Produktion des Theaters Budenzauber, Freiburg im Breisgau.

Mittwoch, 23. März, 8.30, 10.30 und 16 Uhr: Schattenwerfer (Kindertheater-Festival)

Das Schattentheater für Kinder ab fünf Jahren kommt ganz ohne Sprache aus. Eine Produktion von Tangram Kollektiv, Stuttgart.

Donnerstag, 24. März, 8.30, 10.30 und 16 Uhr: Ali Baba und die 40 Räuber (Kindertheater-Festival)

Die bekannte Geschichte wird als Figurentheater für Kinder ab fünf Jahren gezeigt. Eine Produktion des Marotte Figurentheaters, Karlsruhe.

Freitag, 25. März, 8.30, 10.30 und 16 Uhr: H2 Oooh! (Kindertheater-Festival)

Bei dem Tanztheater für Kinder ab fünf Jahren dreht sich alles um das Element Wasser. Eine Produktion der Compagnie Irene K, Aachen.

Sonntag, 27. März, 17 Uhr: Siemens-Wohltätigkeitskonzert

Alljährlich laden die Siemens AG und die Stadt Amberg zum Wohltätigkeitskonzert mit dem Siemens Orchester München unter der Leitung von Dirigent Markus Elsner ins Stadttheater Amberg ein. Bereits zum 17. Mal kommt das Orchester, das 1983 als Freizeitgemeinschaft von Mitarbeitern der Siemens AG gegründet wurde, in die Vilsstadt, um für einen wohltätigen Zweck zu spielen. Bis zum heutigen Tage ist der Klangkörper ein reines Amateurorchester geblieben, ein großer Teil seiner Mitglieder sind Mitarbeiter der Siemens AG und ihrer Tochterunternehmen. Mit mehr als 70 Musikern können große symphonische Werke erarbeitet und aufgeführt werden, vor allem Werke von Tschaikowsky, Brahms, Dvořák oder Grieg.

Dienstag, 29. März, 19.30 Uhr: Eröffnung Schultheatertage

Das Amberger Schultheaterleben ist bunt und vielseitig und präsentiert sich 2022 wieder in einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung im Stadttheater Amberg. Oberstes Ziel von Theaterspielen im schulischen Kontext ist nicht die Vorbereitung der Schüler auf den Schauspielberuf oder ein berufsorientiertes Soft-Skills-Training, sondern ein Angebot der kulturellen Bildung, welches auf ansprechende und fordernde Weise hilft, wichtige kulturelle und soziale Kompetenzen zu entdecken und zu entwickeln. Wie viel Spaß Neuinterpretationen von literarischen Stoffen oder die Entwicklung spannender Eigenproduktionen machen können, beweisen die Teilnehmer der bereits zum 29. Mal stattfindenden Amberger Schultheatertage. Mit großem Engagement und viel Energie bereiten die teilnehmenden Schulen Szenenausschnitte aus ihren jeweiligen Jahresproduktionen vor, um sie erwartungsvoll bei der Auftaktveranstaltung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eintritt frei. Karten bei der Tourist-Information abholen. Diese sind seit 23. Februar bei der Tourist-Information erhältlich.

 
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