Seit 2022 hat es an der Einfahrt zur Holzkugel am Steinberger See zwölf Mal „gekracht“. An diesem Unfallschwerpunkt postierten sich die Beamten am Mittwoch mit einem Laser-Messgerät und kontrollierten den Verkehr in Richtung Schwandorf. Wer deutlich schneller als die erlaubten 70 km/h unterwegs war, wurde „herausgewunken“. Bei elf km/h über dem Limit gab es eine gebührenpflichtige Verwarnung, ab 16 km/h mehr eine Anzeige mit Bußgeldbescheid.
Der 24-Stunden-Blitzmarathon fand im Rahmen der bayernweiten Aktion „Bayern mobil, sicher ans Ziel“ statt. „Wir wollen bei den Autofahrern das Bewusstsein schärfen, dass nicht angepasste Geschwindigkeit immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen führt“, erläuterte Polizeipressesprecher Jonas Krauß den Hintergrund. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei in der Oberpfalz 705 Verkehrsunfälle, bei denen überhöhte Geschwindigkeit die Ursache war. Dabei verloren 19 Menschen ihr Leben, weitere 424 Personen wurden verletzt. Besonders schwerwiegend seien Verkehrsunfälle auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften, so die Information aus dem Polizeipräsidium.
Die Beamten an der Kontrollstelle erlebten am Mittwoch einen „ruhigen“ Vormittag. Lediglich fünf Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs. Drei davon wurden verwarnt, zwei müssen mit einer Anzeige rechnen. Beim „Schnellsten“ zeigte das Messgerät 89 km/h an. Die Polizei winkte die Fahrer heraus und mahnte sie, sich künftig an die vorgegebene Geschwindigkeit zu halten. Die Überwachung der Geschwindigkeitsbeschränkungen stelle für die Polizei eine wichtige Aufgabe dar, so Sprecher Jonas Krauß. Denn auch in der Oberpfalz bleibe nicht angepasste Geschwindigkeit eine zentrale Unfallursache.













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