Vorstand Boris Damzog präsentierte im Gemeindezentrum Störnstein den Geschäftsbericht 2017, die Bilanz und einen Vorschlag zum Jahresüberschuss. Etwas mehr als 25.000 Euro werden an die aktuell 232 Mitglieder mit ihren 2124 Anteilen ausgeschüttet. Gegen die Dividende in Höhe von 2,7 Prozent gab es an dem Abend von den knapp 50 Versammlungsteilnehmern keine Einwände. Es war ein halbes Prozent mehr als vor Jahresfrist.
Um Zahlen ging es auch bei der Bilanz sowie bei der Gewinn- und Verlustrechnung. Aktiva und Passiva schließen mit 1,1 Millionen Euro ab. Mit 807.000 Euro entfällt ein großer Anteil auf Beteiligungen an Solaranlagen. Dazu zählen hauptsächlich die Sonnenparks in Tännesberg und in Hütten. „Wir haben jetzt aber auch eine eigene Anlage“, stellte Damzog eine heuer getätigte 260.000-Euro-Investition vor. Auf dem Dach des Vohenstraußer Betriebsgebäudes von Firma Schulte & Schmidt liefert eine 297-Kilowatt-Anlage Strom.
Dabei soll es nicht bleiben: „Paneele mit einer Leistung von 750 Kilowatt werden auf dem Gelände der ehemaligen Mülldeponie Kalkhäusl installiert.“ Der Redner machte Mut für die Zukunft: „Für das laufende Jahr lässt sich erneut ein erfolgreicher Geschäftsverlauf erwarten. Die bisherigen Monate bestätigen die Einschätzung.“ Allerdings dürfe es ein Ausruhen nicht geben. „Die Energiewende muss hauptsächlich von den Bürgern geschultert werden. Von Politik und Industrie sind nur wenige Impulse zu erwarten.“ Der Flosser Bürgermeister Günter Stich erinnerte an das Engagement der zurückliegenden Jahre: „Unsere Genossenschaft nahm hier im Störnsteiner Gemeindezentrum seinen Anfang und hat sich auch 2017 prächtig entwickelt.“
Die Weichen für die kommenden drei Jahre wurden bei der Neuwahl gestellt. Der gastgebende Bürgermeister Markus Ludwig wickelte zunächst die Wahl der zwei Vorstände ab. Boris Damzog und Reinhard Gayer wurden in ihren Ämtern bestätigt. Dem Aufsichtsrat gehören Waltraud Benner-Post, Günter Stich, sein Flossenbürger Amtskollege Thomas Meiler und Bernhard Neumann an. Neu hinzu kamen Werner Rom (Tännesberg) und die Flosserin Renate Landgraf.
Lobesworte galten an dem Abend Ludwig Gürtler. Der Tännesberger war seit der Gründung als Vorstand dabei und brachte als Finanzfachmann Umsicht, Wissen und viel Engagement in die ZENO ein. Gürtler legte im Sommer 2017 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Aber: „Ich bin der Gemeinschaft nach wie vor mit viel Herzblut verbunden.“ Als sichtbares Zeichen der Anerkennung überreichten Damzog und Stich einen Präsentkorb.
![Etwas Wehmut war schon dabei. Ludwig Gürtler (Mitte) verabschiedete sich aus gesundheitlichen Gründen als Vorstand. Ansonsten ist die Zeno-Genossenschaft nach der Vorstands- und Aufsichtsratswahl gut aufgestellt. Bild: nm Neumann, Bernhard [NM]](https://www.onetz.de/f/ic/Detailed/articlemedia/2018/07/02/e2b7e40c-2175-4a32-9cbc-24019d369421.jpg)












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