Alle 30 Aussteller waren am frühen Sonntagabend recht zufrieden. Zudem lobten sie das familiäre Klima des Hobbykünstlermarkts. Auch Bürgermeister Markus Ludwig und Organisatorin Renate Maier waren von dem überwältigenden Zuspruch hellauf begeistert.
Jedes noch so kleine Fleckchen im Vorraum, im Untergeschoss oder in der Halle wurde ausgenutzt. Mehrere 100 in verschiedenen Größen gefertigte Sterne bildeten eine Zwischendecke.
Nicht fehlen durften die edlen Störnsteiner Obstbrände. Damit die Holzarbeiten von Birgit Kraus zur Geltung kamen, wurden sie mit Teelichtern oder LED-Lämpchen illuminiert. Ferner gab es skandinavische Hardanger-Stickkunst bei Roswitha Daniel. Monika Fichtner hatte verschiedene Weihnachtsdenkration aufgebaut. Dazu kamen Strickarbeiten sowie Metallkunst. Mancher wunderte sich, wie ein Spinnrad funktioniert.
Dem Schnitzer Heinrich Sailer konnten die zahlreichen Gäste über die Schulter schauen, wie ein Nadelbaum oder Krippenfiguren entstehen. Doch es war nicht immer einfach, den richtigen Standplatz zu finden, denn die Besucher schoben sich regelrecht durch die Halle. Ob Socken, Handschuhe oder Mützen - vieles ging weg wie warme Semmeln. Über mangelnde Arbeit konnte sich auch Glasgraveurin Angelika Franke nicht beklagen. Ein Magnet war auch der aus Ton gefertigte und mit Farbe gebrannte Bärnauer Grenzturm, den Renate Maier präsentierte. Sie nahm einige Nachbestellungen an.
Die Plätze in der Kaffeeecke reichten zeitweise nicht aus, so begehrt waren die Kuchen und Torten des Katholischen Frauenbunds. Alle Hände voll zu tun hatten die Standbetreuer im Außenbereich. Fischspezialitäten, Dotsch, Glühwein, Gegrilltes, Kartoffelsuppe von der AWO und Bier aus Codovár Pláná waren begehrt. Ums Lagerfeuer waren die Plätze immer belagert.


















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