"Aufsteigen wir, Aufsteigen wir" sang die "Erste", lauthals die Schale schwingend mit der Aufschrift "Kreisligameister West 2018/2019" beim Einzug ins Vereinsheim. Bei der Begrüßung zahlreicher Gäste war Abteilungsleiter Jürgen Vetter die Freude ins Gesicht geschrieben.
Mit großem Vorsprung
Repräsentativ hieß er den Vorsitzenden des Hauptvereins, Andreas Hanff, Bürgermeister Hans Prechtl mit seinen Stellvertretern Thomas Rohrwild und Franz Jauernig, die Jugendtrainer, die Platzwarte, Kassiere, Sponsoren, das Trainerteam und alle Spieler und vor allem die Spielerfrauen willkommen. "Eine erfreuliche Aufgabe darf ich heute beim TSV Stulln übernehmen", begann Spielgruppenleiter Ludwig Held seine Laudatio. Im Auftrag des Bayerischen Fußballverbandes überreiche er die Urkunde zur Meisterschaft der Kreisliga West und gratulierte zum Aufstieg in die Bezirksliga.
Es war eine phänomenale Meisterschaft: Mit einem 60-Punktepolster gab es einen Vorsprung von zwölf Zählern zum Zweitplatzierten. Auch in der Fair-Play-Tabelle könne eine Auszeichnung winken. In 26 Spielen waren nur 25 Verwarnungen zu registrieren. Sein Dank galt für die gute Zusammenarbeit und den vielen helfenden Händen im Hintergrund.
Der Abstieg der "Zweiten" von der Kreisklasse in die A-Klasse sei kein Beinbruch, merkte Abteilungsleiter Jürgen Vetter bei der Rückblende zum Saisonabschluss an. Er ist überzeugt, dass die Mannschaft wieder ein gute Rolle spielen werde. Er dankte Rudi Fröhlich und Patrick Müller für die Unterstützung. Die "Erste" kam nach holprigem Start zusehends besser in Fahrt, konnte sich bereits ab dem achten Spieltag an die Spitze vorkämpfen und baute den Vorsprung auf 18 Punkte aus, merkte der Abteilungsleiter an. Bereits mit dem Sieg in Tännesberg zeichnete sich womöglich der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte des TSV ab.
Trainerteam bleibt
In der Vereinschronik blätternd fand der Abteilungsleiter eine Parallele mit ähnlicher Bedeutung: Im Jahre 1959 stieg die Senioren B mit Spielertrainer Karl Nachtmann in die Senioren A Amberg auf. In der Kreisliga West verfügt die "Erste" über den besten Sturm und die beste Abwehr. In die Torjägerliste tragen sich Christian Zechmann mit 29 Treffern, Manuel Zühlke (15) und Wilhelm Frank (12) ein. "Die Weiterverpflichtung des Trainerteams Christian Zechmann, Rudi Fröhlich und Thomas Engelhardt ist bis zur Saison 2020/2021 festgezurrt", resümierte Abteilungsleiter Jürgen Vetter. Sein Dank galt den Schiedsrichtern, den treuen Zuschauern und den Spielerfrauen. "Wir werden den Weg ohne bezahlte Fußballer weitergehen" versicherte Kotrainer Rudi Fröhlich. Dankesworte des Vorsitzenden des Hauptvereins, Andreas Hanff, mit Übergabe eines Flachgeschenks von Spielführer Wilhelm Frank und Spielertrainer Christian Zechmann fügten sich an. Mit einem Händedruck sprach letzterer Gattin Ramona seinen besonderen Dank aus.
"Im Alter von 65 Jahren kann der TSV Stulln 1954 mit der Vereinsfamilie den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte feiern", betonte Bürgermeister Hans Prechtl. Es sei eine herausragende Leistung. "Ich bin stolz auf die Mannschaft und dies ist ein besonderer Anlass, diesen Erfolg im Goldenen Buch zu dokumentieren und ihm im Gedächtnis zu behalten, so der Bürgermeister und überreichte dem engagierten Abteilungsleiter Jürgen Vetter ein Geldgeschenk.














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