Stulln
14.12.2018 - 19:35 Uhr

Die Nüsse des Lebens geknackt

Besinnlich, informativ, gesellig und unterhaltsam. Dieser Vierklang prägt den Seniorennachmittag der politischen Gemeinde und der Pfarrgemeinde Stulln.

Pfarrvikar Joseph Kokkoth und Bürgermeister Hans Prechtl (von rechts) sowie Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Wittmann und die evangelische Pfarrerin Heidi Gentzwein (von links) freuen sich über die gute Resonanz auf die Einladung zum Seniorennachmittag. Bild: ohr
Pfarrvikar Joseph Kokkoth und Bürgermeister Hans Prechtl (von rechts) sowie Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Wittmann und die evangelische Pfarrerin Heidi Gentzwein (von links) freuen sich über die gute Resonanz auf die Einladung zum Seniorennachmittag.

Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Wittmann ließ in einem erfrischenden Rückblick mit treffend hinterlegten Bildern Höhepunkte aufleben. Beispielhaft darunter die Krippenausstellung 2017, die abwechslungsreich gestalteten Gottesdienste, das Fotoprojekt mit den Firmlingen "Gott in der Natur suchen", Firmung und Kirchenverwaltungswahlen. "Ihr seid das Salz der Erde." Um diese Bibelzeile des Evangelisten Matthäus zentrierten sich die Betrachtungen der evangelischen Pfarrerin Heidi Gentzwein. Salz wurde wegen seiner Kostbarkeit "Weißes Gold" genannt. Es ist lebensnotwendig, heilt und reinigt. "Die Welt soll nicht an Geschmacklosigkeit zugrunde gehen, sondern dem Leben Würze und Sinn geben", resümierte Gentzwein. Pfarrvikar Joseph Kokkoth plädierte für mehr Mut und Tapferkeit. Manch harte Nuss ist im Leben zu knacken.

"Auch die Gemeinde zieht zum Jahresende Bilanz", merkte Bürgermeister Hans Prechtl an und sprach von einem guten, sehr positiven Jahr. Die Rücklagen mit 2,1 Millionen Euro sind um das Sechsfache höher als die Schulden, ergänzte das Gemeindeoberhaupt unter Applaus der Besucher. "Viele Bürger bringen sich für die Gesellschaft ehrenamtlich ein. Füreinander da sein ist auch der Kern von Weihnachten".

Der Seniorenkreis setzt sich aus 66 Frauen und 35 Männern zusammen, leitete Vorsitzender Helmut Kramer seinen humorvollen Rückblick auf ein vielseitiges, gut angenommenes Jahresprogramm ein. Sein Dank galt Pfarrer Heinrich Rosner und Pfarrvikar Joseph Kokkoth für die stete Unterstützung sowie Bürgermeister Hans Prechtl für das stets offene Ohr. Die Ministrantinnen Miriam und Antonia brachten originelle, erheiternde Wunschzettelgeschichten zu Gehör. Samira trug eine nachdenkliche Lichter-Geschichte zu Liebe, Frieden, Freude und Hoffnung vor.

Die Ukulelen- und Blockflötengruppe unter der Leitung von Nadine Plößl setzte mit vorweihnachtlichen Weisen einen musikalischen Akzent. Abschließend sprach Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Wittmann allen Mitwirkenden - repräsentativ Karin Weiß für den fantasievoll, dezent gestalteten Tischschmuck - seine Anerkennung für das Engagement aus.

 
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