14.07.2021 - 09:53 Uhr
StullnOberpfalz

Sanierungskonzept für Sanitäranlagen der Feuerwehr

Fest steht: Die sanitären Anlagen im Stullner Feuerwehrhaus müssen umgestaltet werden. Wie genau, soll nun in einem Sanierungskonzept erarbeitet werden. Darauf verständigt sich der Gemeinderat.

Mit 34 Jahren ist das Stullner Gemeindezentrum mit Feuerwehrtrakt und Bauhof-Werkstatt in die Jahre gekommen. Für die Umgestaltung des Sanitärbereichs soll nun ein Konzept erstellt werden.
von Herbert RohrwildProfil

Bereits im Dezember 2018 hat die Feuerwehr im Gemeinderat auf Mängel der sanitären Anlagen im Feuerwehrbereich hingewiesen, erinnert Bürgermeister Hans Prechtl bei der Sitzung des Gemeinderates in der Mehrzweckhalle. In Absprache mit Berthold Braun von der technischen Bauverwaltung wurde die bestehende Situation mit der Feuerwehr erläutert und ein Lösungsvorschlag unterbreitet. Dieser sieht vor, den Wasch- und Umkleideraum im Kellergeschoss als separate Einrichtung für Damen und Herren umzubauen. Die Kosten für die umfangreiche Umgestaltung belaufen sich geschätzt auf 22 000 Euro.

Kommandant Michael Altrichter sprach bei der Sitzung im Beisein seines Stellvertreters Christoph Bierner die Gedanken der Feuerwehr an und stellte bezüglich der Wasch- und Umkleidesituation klar: „Unabhängig von der Benutzungshäufigkeit müssen Duschen vorgehalten werden. Das ist Fakt.“ Er schlug vor, eine Bestandsaufaufnahme durch einen Fachmann vornehmen zu lassen und auf dieser Basis weitere Entscheidungen zu treffen.

„Abhilfe muss geschaffen werden“, betonte Franz Jauernig. Er tendierte ebenfalls zu einer weitreichenderen Alternative. Auch eine Kombination mit dem Bauhof sei denkbar. Zweiter Bürgermeister Thomas Rohrwild plädierte auch für ein Gesamtkonzept und merkte an: „Wir müssen uns Gedanken machen für eine Zukunftslösung“. Dritter Bürgermeister Thomas Pröls schlug in dieselbe Kerbe und tendierte ebenfalls zu einem Gesamtkonzept unter Einbeziehung des Bauhofes.

Bürgermeister Hans Prechtl merkte an, dass das Verhältnis zwischen Investitionskosten und tatsächlicher Nutzung in einem vernünftigen Verhältnis stehen solle. Er schlug deshalb ebenfalls vor, zunächst ein Sanierungskonzept zu erstellen und die gedachte Maßnahme bis dahin zu verschieben. Dem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Bis dahin, so war weiter zu hören, soll die derzeit eingebaute Dusche soweit ertüchtigt werden, dass sie vernünftig nutzbar ist.

Wegen Wegfall der Geheimhaltungsbedürftigkeit gab der Bürgermeister im Anschluss einige Auftragsvergaben bekannt. Für Architektenleistungen im Zuge der Errichtung einer Kindertagesstätte erhielt die EBB Ingenieurgesellschaft aus Regensburg den Zuschlag zum Angebotspreis von 208 359,50 Euro brutto. Für die Straßensanierung am Ortsende ab der Kreuzung Sportplatzweg bis zum Gleisübergang des Werksgeländes erging der Auftrag an die Firma Strabag aus Maxhütte-Haidhof zum Angebotspreis von 74 919,33 Euro. Die Erneuerung der Lautsprecher- und Brandmeldeanlage an der Schule übernimmt die Firma Niedermeier aus Schwarzenfeld für 9895,33 Euro.

"Wir sollten jetzt kein Geld in die Hand nehmen und warten, bis ein Gesamtkonzept vorliegt."

Feuerwehr-Kommandant Michael Altrichter

Neuer Kindergarten: Büro stellt Planentwurf vor

Stulln
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.