Sulzbach-Rosenberg
09.09.2020 - 15:26 Uhr

Angeblicher Vorfahrtverstoß: Polizei kommt zu anderem Ergebnis

Nach einem Zusammenstoß zeigt eine Beteiligte auf ihren Unfallgegner als Schuldigen. Ihre Wahrnehmung scheint ihr da einen Streich gespielt zu haben.

Die Ergebnisse der polizeilichen Unfallaufnahme decken sich nicht mit den Angaben, die eine 34-jährige Frau zum Geschehen am Dienstagabend in Sulzbach-Rosenberg machte. Symbolbild: exb
Die Ergebnisse der polizeilichen Unfallaufnahme decken sich nicht mit den Angaben, die eine 34-jährige Frau zum Geschehen am Dienstagabend in Sulzbach-Rosenberg machte.

Ohne Verletzungsfolgen blieb am späten Dienstagnachmittag ein Zuusammenstoß zweier Autos im Stadtgebiet. Eine 34-jährige Sulzbach-Rosenbergerin vertrat danach die Auffassung, ihr Unfallgegner trage die Schuld daran, weil er die Vorfahrt missachtet habe. Die Ermittlungen der Polizei brachten ein anderes Ergebnis: Der 31 Jahre alte Rumäne hatte sich an das Gebot "rechts vor links", das am Schauplatz des Geschehens gilt, gehalten und war auch mit einem ausreichenden Abstand zum Einmündungsbereich stehen geblieben. Die Frau nahm jedoch die Linkskurve beim Abbiegen so eng, dass sie den Pkw des Gegners touchierte. Sie verstieß somit gegen das Rechtsfahrgebot und hat eine Bußgeldanzeige zu erwarten, vermerkt der Poluzeibericht. Es entstand ein Gesamtschaden von 8000 Euro. Beide Wagen waren noch fahrbereit.

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Amberg09.09.2020
 
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