Sulzbach-Rosenberg
10.04.2026 - 17:17 Uhr

Ausstellung in Sulzbach-Rosenberg thematisiert häusliche Gewalt

Die Volkshochschule Amberg-Sulzbach zeigt die Ausstellung „Gewalt LOSwerden“ des Bayerischen Staatsministeriums. Ziel ist es, über häusliche Gewalt aufzuklären und Hilfsangebote vorzustellen.

Die Volkshochschule Amberg-Sulzbach zeigt die Ausstellung „Gewalt LOSwerden“ des Bayerischen Staatsministeriums und thematisiert dabei häusliche Gewalt. Symbolbild: Jan-Philipp Strobel/dpa
Die Volkshochschule Amberg-Sulzbach zeigt die Ausstellung „Gewalt LOSwerden“ des Bayerischen Staatsministeriums und thematisiert dabei häusliche Gewalt.

Die Volkshochschule Amberg-Sulzbach präsentiert ab dem 15. April die Ausstellung „Gewalt LOSwerden“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales im Landkreis Cultur Center (LCC) in Sulzbach-Rosenberg. Die Ausstellung informiert über die verschiedenen Formen häuslicher Gewalt und stellt regionale Hilfsangebote vor, teilt das Landratsamt Amberg-Sulzbach schriftlich mit. Am Eröffnungsabend um 18 Uhr können Interessierte die Ansprechpartner kennenlernen – darunter die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Amberg-Sulzbach, das Team vom Notruf für Frauen des SkF e.V. Amberg und die Beratungsstelle Häusliche Gewalt gegen Männer (BHGM).

Bereits am 12. April bietet die Kommunale Jugendarbeit mit dem Präventionstheater „Fühl mal“ ein Angebot für Schulkinder ab 8 Jahren an. Am 16. April folgt um 14 Uhr ein Angebot für Fachkräfte und Interessierte zum Thema „Arbeit mit Täterinnen und Tätern“ der Fachstelle „Täterarbeit Häusliche Gewalt“. Am 21. April um 18 Uhr berichten die Sozialpädagoginnen des Notrufs für Frauen vom SkF über ihre praktische Beratungstätigkeit. Am 22. April um 10.30 Uhr findet ein Elterntalk zum Thema „Gesundes Aufwachsen in der Familie“ statt. Den Abschluss bilden Angebote der „Beratungsstelle Häusliche Gewalt gegen Männer“ sowie der „Männerschutzwohnung Riposo“ aus Nürnberg am 27. und 29. April.

Häusliche Gewalt ist ein vielschichtiges gesellschaftliches Problem, das oft lange verborgen bleibt. Sie kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung oder Einkommen. Die Gewalt kann in Form von körperlichen Attacken, psychischer Kontrolle, Bedrohungen, sexualisierter Gewalt oder wirtschaftlicher Abhängigkeit auftreten. Die Folgen sind neben physischen Verletzungen häufig anhaltende psychische Belastungen oder ökonomische Notlagen.

Laut Bundeskriminalstatistik ist Gewalt in Partnerschaften eine der häufigsten Formen häuslicher Gewalt. Frauen sind dabei mit 80 Prozent häufiger Opfer schwerer körperlicher und sexualisierter Gewalt, Männer sind jedoch ebenfalls betroffen. In knapp 80 Prozent der Fälle übten Männer die Gewalt aus. Seit 2020 haben Fälle von häuslicher Gewalt um 17 Prozent zugenommen. Im Jahr 2025 wurden 265 942 Fälle registriert, was im Vergleich zu 2024 einem Anstieg von 3,8 Prozent entspricht.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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